US-Handelsbeamter: "Sehr wenige" Nvidia H200 KI-Chips nach China geliefert
Ein hochrangiger US-Handelsvertreter erklärte am Dienstag, dass "sehr wenige" Nvidias H200 KI-Chips nach China und Hongkong geliefert wurden.

Ein hochrangiger US-Handelsvertreter erklärte am Dienstag, dass nur "sehr wenige" Nvidias H200 KI-Chips nach China und Hongkong geliefert wurden. Jeffery Kessler, Unterstaatssekretär für Industrie und Sicherheit im Handelsministerium, bezeichnete die Menge während einer Kongressanhörung als "eine sehr kleine Menge von Chips".
Diese Aussage deutet darauf hin, dass die H200-Lieferungen nach China wieder aufgenommen wurden, was Nvidias Umsätze potenziell weiter steigern könnte. Das Unternehmen hatte zuvor Einnahmen aus chinesischen KI-Chips aus seinen Prognosen ausgeschlossen, und CEO Jensen Huang riet Anlegern, "nichts" von diesem Markt zu erwarten. Nvidia lehnte eine Stellungnahme ab.
Nvidia hat versucht, seine KI-Chips nach China zu liefern, einem wichtigen Zentrum für KI-Entwicklung. Das Unternehmen unterliegt jedoch US-Handelsbeschränkungen, die darauf abzielen, Chinas technologiefreundliche Fortschritte einzudämmen. Die meisten Nvidia-Produkte unterliegen derzeit Exportkontrollen nach China.
Obwohl die US-Regierung Anfang dieses Jahres Lizenzen für den Verkauf von H200-Chips an ausgewählte chinesische Unternehmen erteilt hat, handelt es sich beim H200 um ein älteres Modell der Hopper-Generation. Aktuelle US-Unternehmen nutzen die schnelleren Blackwell-Chips. Kessler betonte, dass die USA Lizenzanträge fallweise prüfen und die Einhaltung von nationalen Sicherheitsanforderungen verlangen.