US-Finanzministerium plant strengere Regeln für Auslandsinvestitionen in Hochtechnologie
Das US-Finanzministerium hat einen neuen Entwurf vorgelegt, um amerikanische Investitionen in Hochtechnologie in Ländern wie China und Russland stärker zu kontrollieren.

Die geplanten Einschränkungen decken Bereiche wie Supercomputing, Künstliche Intelligenz, Biotechnologie und Hyperschalltechnologie ab. Die Maßnahme baut auf dem Gesetz zur nationalen Sicherheit bei Auslandsinvestitionen von 2025 auf und zielt darauf ab, den Zufluss von Kapital zu begrenzen, das ausländische militärische Kapazitäten stärken könnte.
Betroffen sind Investitionen ab einem Volumen von 50 000 US-Dollar, während Aktiengeschäfte weitgehend von der Regelung ausgenommen bleiben. Experten weisen darauf hin, dass die Unternehmen ihre Compliance-Programme anpassen müssen, um den neuen regulatorischen Anforderungen gerecht zu werden.
Die chinesische Regierung kritisierte die Pläne als diskriminierend und rief die USA dazu auf, marktwirtschaftliche Prinzipien nicht durch nationale Sicherheitsbedenken zu untergraben. Das US-Finanzministerium sammelt nun öffentliche Stellungnahmen, bevor eine endgültige Verordnung in Kraft tritt.