USA drängt koreanische Chiphersteller zu mehr Produktion im Land
US-Handelsministerin Gina Raimondo hat die südkoreanischen Speicherchiphersteller Samsung und SK Hynix aufgefordert, den Ausbau ihrer Produktionskapazitäten in den USA zu beschleunigen, um globale Engpässe zu lindern.

US-Handelsministerin Gina Raimondo hat die südkoreanischen Speicherchiphersteller Samsung und SK Hynix aufgefordert, den Ausbau ihrer Produktionskapazitäten in den Vereinigten Staaten zu beschleunigen. Dieser Schritt ist Teil umfassenderer Bemühungen der Regierung, die Halbleiterlieferketten des Landes zu stärken und die globale Chipknappheit zu bewältigen.
Raimondo bestätigte, dass sie Gespräche mit beiden südkoreanischen Unternehmen geführt hat. Sie deutete an, dass das Land kontinuierlich seine heimischen Kapazitäten zur Chipherstellung stärken muss, auch wenn der Konkurrent Micron bereits in den USA investiert. "Ich möchte, dass ihre Konkurrenten – Samsung und SK Hynix – Werke in den USA bauen", sagte Raimondo.
Die Forderung nach einer Produktionserweiterung erfolgt vor dem Hintergrund einer stark gestiegenen Nachfrage nach Speicherchips, angetrieben durch den globalen Boom der künstlichen Intelligenz. Sowohl SK Hynix als auch Samsung haben erhebliche zukünftige Investitionen in neue Fertigungsanlagen weltweit angekündigt. Auch das US-Unternehmen Micron hat kürzlich bekannt gegeben, seine geplanten Investitionen in den USA zu erhöhen.
Die globale Chipknappheit hat verschiedene Sektoren beeinträchtigt, darunter die Unterhaltungselektronik und die Automobilindustrie. Das Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage hat zu gestiegenen Kosten geführt, was einige Unternehmen wie Apple dazu veranlasst hat, die Preise für ihre Produkte zu erhöhen.