Impfquoten in den USA sinken weiter, Ausnahmen nehmen zu
Aktuelle Daten der US-Gesundheitsbehörde CDC zeigen einen fortgesetzten Rückgang der Impfraten bei Kindern, während die Zahl der Impfausnahmen steigt. Der Trend besteht seit mehreren Jahren.

Am Montag veröffentlichte Daten der US-Gesundheitsbehörde Centers for Disease Control and Prevention (CDC) zeigen einen erneuten Rückgang der Impfraten bei Kindern im Vorschulalter für das Schuljahr 2025–2026.
Die Impfquoten sind seit dem Schuljahr 2019–2020 rückläufig, als die USA eine Abdeckung von etwa 95 Prozent erreichten. Dieser Schwellenwert gilt als entscheidend für die Verhinderung der Ausbreitung impfpräventabler Krankheiten in Gemeinschaften. Die neuesten Zahlen deuten darauf hin, dass sich das Land weiter von diesem Ziel entfernt.
Bundesweit erhielten im Schuljahr 2025–2026 nur 92,4 Prozent der Vorschulkinder die Masern-, Mumps- und Röteln-Impfung (MMR), ein Rückgang von 92,5 Prozent im Vorjahr. Auch die Abdeckung mit dem DTaP-Impfstoff, der vor Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten schützt, sank von 92,1 Prozent auf 92,0 Prozent.
Die sinkenden Impfraten, in Verbindung mit einer Zunahme von Impfausnahmen, geben Anlass zur Sorge bei Gesundheitsexperten. Eine nachlassende Herdenimmunität kann das Risiko von Krankheitsausbrüchen erhöhen.