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Verbraucher

USDA ruft fast 13.500 kg Rindfleisch wegen fehlender Inspektion zurück

Die US-Behörde USDA hat fast 13.500 kg argentinisches Rindfleisch zurückgerufen, da es die abschließende Einfuhrinspektion nicht durchlaufen hat und somit ein Gesundheitsrisiko darstellen könnte.

11. August 2026
USDA ruft fast 13.500 kg Rindfleisch wegen fehlender Inspektion zurück

Aventura, Florida. Corte Argentino USA, ein Rindfleischimporteur mit Sitz in Aventura, Florida, ruft fast 30.000 Pfund (ca. 13.400 kg) rohes Rindfleisch aus Argentinien zurück. Der Grund für den Rückruf ist, dass die Lieferungen den letzten und entscheidenden US-amerikanischen Einfuhrinspektion nicht durchlaufen haben.

Das betroffene Rindfleisch wurde zwischen dem 15. und 20. Mai dieses Jahres produziert und an Einzelhandels- und Gastronomiebetriebe in Florida und Texas vertrieben. Die Food Safety and Inspection Service (FSIS) des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA) stufte den Rückruf als mittel bis hochriskant ein und warnte, dass der Verzehr zu "ernsthaften, nachteiligen Gesundheitsfolgen oder zum Tod" führen könne. Bisher wurden keine krankheitsbedingten Vorfälle gemeldet.

Importierte Lebensmittelprodukte in den USA unterliegen drei Inspektionsebenen. Das Rindfleisch von Corte Argentino passierte zwar die ersten Kontrollen durch den US-Zoll und die Tier- und Pflanzengesundheitsinspektion (APHIS), umging jedoch die abschließende FSIS-Inspektion. Diese letzte Stufe ist entscheidend für die Überprüfung der Produktsicherheit und die Erkennung potenzieller Verunreinigungen.

Der Rückruf umfasst fünf verschiedene Zuschnitte von knochenlosem Rindfleisch von "FrigorIfico Gorina SAIC": "Top Sirloin Butt" ("Cuadril Sin Tapa"), "Eye Round" ("Peceto"), "Topside Cap Off" ("Nalga AD S/Tapa"), "Flat" ("Carnaza Cuadrada") und "Knuckle" ("Bola de Lomo"). Die Produkte tragen die argentinische Betriebsnummer "EST. N° OF. 202025" und die Versandmarkierung "26644-AA".

Die FSIS äußerte Bedenken, dass das zurückgerufene Rindfleisch möglicherweise bereits in den Kühl- oder Gefrierschränken der Verbraucher vorhanden ist. Die Behörde fordert die Verbraucher dringend auf, das Produkt nicht zu verzehren und es entweder zu entsorgen oder an der Verkaufsstelle zurückzugeben. Die FSIS hat zu diesem Zeitpunkt keine Liste der spezifischen Einzelhandelsvertriebsstellen veröffentlicht.

Originalquelle: fastcompany.com