Gebrauchte Tonerkartuschen als Kanal für die Weitergabe geheimer Informationen in China
Ein Fall in China hat gezeigt, dass geheime Staatsinformationen aus gebrauchten Tonerkartuschen wiederhergestellt werden können. Diese wiederhergestellten Informationen wurden an ausländische Organisationen verkauft.

In China sind Fälle aufgetaucht, in denen gebrauchte Tonerkartuschen von Druckern zur Extraktion und Weitergabe geheimer Staatsinformationen missbraucht wurden. Selbst nach der Entsorgung von Kartuschen können verbleibende Daten mit spezialisierten Werkzeugen wiederhergestellt und anschließend an ausländische Akteure verkauft werden.
In einem aufgedeckten Fall sammelte ein Büromateriallieferant unter dem Vorwand des Umweltschutzes gebrauchte Tonerkartuschen von einer staatlichen Einheit. Ein Mitarbeiter der Einheit übergab diese Kartuschen, die erhebliche Mengen an geheimen Staatsinformationen enthielten.
Der Lieferant konnte durch die Analyse von Restladungen oder Tonerverteilungen auf der Trommeloberfläche mithilfe spezialisierter Techniken die Umrisse der gedruckten Dokumente wiederherstellen und diese anschließend an ausländische Organisationen verkaufen. Der Lieferant wurde daraufhin wegen Spionage festgenommen und verurteilt, während der beteiligte Mitarbeiter disziplinarische Maßnahmen erhielt.
Der Vorfall unterstreicht die dringende Notwendigkeit für Organisationen, zwischen verschlüsselter und nicht verschlüsselter Informationstechnik strikt zu unterscheiden und diese entsprechend zu verwalten. Behörden betonen die Einhaltung strenger Vertraulichkeitsvorschriften während des gesamten Lebenszyklus von geheimer Ausrüstung, einschließlich ihrer Entsorgung. Speichermedien müssen vor der Außerbetriebnahme einer professionellen Datenlöschung oder physischen Zerstörung unterzogen werden, um die Weitergabe von Staatsgeheimnissen und irreparablen Schaden zu verhindern.