Strafanzeigen gegen Kalshi: Utah geht gegen Wettplattform vor
Die Behörden in Utah haben Strafanzeige gegen die Prognoseplattform Kalshi und deren Führungskräfte wegen Verstoßes gegen Glücksspielgesetze erstattet.

Die Staatsanwaltschaft im US-Bundesstaat Utah hat 14 Anklagepunkte gegen die Prognoseplattform Kalshi sowie deren CEO Tarek Mansour und COO Luana Lopes Lara erhoben. Die Vorwürfe, darunter 12 Fälle der Förderung von illegalem Online-Glücksspiel, markieren einen Wendepunkt in den behördlichen Bemühungen, das Angebot des Unternehmens in der Region zu unterbinden.
Der juristische Schritt folgt auf bereits eingeleitete zivilrechtliche Verfahren, in denen Utah die Zulässigkeit des Geschäftsmodells von Kalshi infrage stellt. Der Bundesstaat argumentiert, dass das Platzieren von Wetten auf zukünftige Ereignisse als Glücksspiel zu klassifizieren ist, welches strengen regionalen Regulierungen unterliegt.
Dieser Fall spiegelt die landesweite Debatte über die Rechtmäßigkeit von Prognosemärkten wider. Während das Unternehmen eine Einstufung als Finanzdienstleister anstrebt, sehen zahlreiche Bundesstaaten in den Angeboten eine Umgehung von Verbraucherschutz- und Glücksspielgesetzen.