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Fertigung

Valio setzt verstärkt auf Biogas-Lkw in der Logistik

Valio erhöht den Einsatz von Biogas-Lkw für Milchsammel- und Produktlieferungen im Rahmen seines Ziels, die Logistikflotte bis 2035 auf erneuerbare Energien umzustellen.

22. Juli 2026
Valio setzt verstärkt auf Biogas-Lkw in der Logistik

Der Molkereikonzern Valio erweitert den Einsatz von biogasmotorigen Lastwagen in seinen Logistikbetrieben, einschließlich der Milchsammel- und Produktlieferdienste. Das Unternehmen strebt an, bis 2035 seine gesamte Transportflotte auf erneuerbare Energiequellen umzustellen. Laut Valio können Biogasfahrzeuge die verkehrsbedingten Treibhausgasemissionen im Vergleich zu Diesel um bis zu 90 Prozent reduzieren.

Mika Jyrkönen, Leiter der Logistik bei Valio, betonte die Bedeutung von Routenoptimierung und betrieblicher Effizienz bei der Emissionsminderung. "Die umweltfreundlichste gefahrene Meile ist diejenige, die gar nicht erst gefahren wird, und sie ist auch die kostengünstigste", so Jyrkönen. Diese Initiativen sind Teil von Valios umfassender Klima- und Nachhaltigkeitsstrategie.

Die Ausweitung des Einsatzes von Biogasfahrzeugen hängt von der Verfügbarkeit von Tankinfrastruktur ab. Petteri Laine, Logistikleiter für Milchsammeltransport bei Valio, wies darauf hin, dass das Unternehmen bei jeder Fahrzeugerneuerung oder Aktualisierung von Transportverträgen Optionen für emissionsarme Kraftstoffe prüft. "Wir können mehr Biogasfahrzeuge hinzufügen, wenn das Tankstellennetz reift", sagte Laine.

Transportunternehmen, die mit Valio zusammenarbeiten, haben sich an die Nutzung von Biogas-Lkw angepasst und berichten von praktischer Zuverlässigkeit und minimalen Änderungen für die Fahrer. Valiós langfristiges Ziel ist es, je nach spezifischem Transportbedarf verschiedene erneuerbare Energiequellen wie Biogas, Strom und erneuerbaren Diesel einzusetzen. Im Jahr 2025 legten die Biogasfahrzeuge von Valio Logistics 392.000 Kilometer zurück, was zu einer Reduzierung der CO₂e-Emissionen um 262.000 kg im Vergleich zu Diesel führte.

Originalquelle: news.europawire.eu