Valve erweitert SteamOS-Kompatibilität über Proton hinaus
Valve führt zwei neue Kompatibilitätsebenen, FEX und Rosetta 2, ein, um die Fähigkeit von SteamOS zur Ausführung von Windows-Spielen zu verbessern und die bestehende Proton-Ebene zu ergänzen.

Valve erweitert die Kompatibilitätsoptionen für sein SteamOS-Betriebssystem, um die Anzahl der unter Windows geschriebenen Spiele zu erhöhen, die auf seiner Hardware spielbar sind. Über die bekannte Proton-Ebene hinaus integriert das Unternehmen nun FEX und eine Version von Rosetta 2 in seine Steam-Architektur.
FEX ist Valves Anpassung eines Open-Source-Projekts, das dazu dient, x86-Prozessorinstruktionen auf ARM-Chipsätzen zu emulieren, wie sie in Handheld-Geräten wie dem Steam Deck verwendet werden. Der Emulator unterstützt moderne x86-Befehlssätze und nutzt Grafikbibliotheken wie OpenGL und Vulkan, um den Overhead zu minimieren. Laut Valvas Entwicklerdokumentation verwendet er auch Code-Caching, um Leistungseinbrüche zu reduzieren.
Valve hat den Hauptentwickler von FEX seit den frühen Phasen des Projekts unterstützt und den Bedarf an robuster Emulationstechnologie für seine Spieleplattform antizipiert. Diese Bemühungen zielen darauf ab, die Lücke für Spiele zu schließen, die auf Linux-basierten Betriebssystemen nicht nativ unterstützt werden.
Während Proton das primäre Werkzeug zum Ausführen von Windows-Spielen auf SteamOS war, stellen diese neuen Ebenen eine weitere Investition in plattformübergreifende Gaming-Fähigkeiten dar und erweitern potenziell die Bibliothek der für Steam-Benutzer auf Linux verfügbaren Titel.