Valve verlängert Prüfzeiten für Steam-Spiele auf 12 Arbeitstage
Aufgrund einer hohen Anzahl an Spiele-Einreichungen hat Valve die Prüfprozesse für Steam angepasst, was zu längeren Wartezeiten für Entwickler führt.
Valve passt derzeit seine Prozesse für die Freigabe von Spielen auf der Plattform Steam an, um dem deutlich gestiegenen Aufkommen an Einreichungen für Store-Seiten und Spiele-Builds zu begegnen. Während die Prüfung üblicherweise drei bis fünf Arbeitstage in Anspruch nahm, können sich die Wartezeiten derzeit auf bis zu 12 Arbeitstage belaufen.
Das Unternehmen führt die Verzögerungen primär auf eine hohe Anzahl an wiederholten Prüfungen zurück, da viele Builds bei der ersten Einreichung technische Mängel aufweisen. Um den Prozess zu beschleunigen, hat Valve eine verbindliche Checkliste eingeführt. Entwickler müssen nun unter anderem bestätigen, dass ihre Anwendung über den Steam-Client startet und alle notwendigen Komponenten wie DirectX oder Visual C++-Bibliotheken korrekt eingebunden sind.
Diese Maßnahme folgt auf Berichte unabhängiger Spieleentwickler, deren Veröffentlichungstermine durch die Verzögerungen bei der Prüfung gefährdet wurden. Valve betonte, dass die neuen Vorgaben dazu dienen sollen, die Qualität der eingereichten Versionen sicherzustellen und die Notwendigkeit wiederholter Prüfschleifen zu minimieren. Dazu gehört auch die Verpflichtung, Sprachinhalte und Zugangsdaten für Multiplayer-Features im Vorfeld zu verifizieren.
Valve arbeitet weiter an der Optimierung der Dokumentation für Entwickler. Diese sind dazu angehalten, vor der Einreichung sicherzustellen, dass Shop-Beschreibungen und Spielinhalte übereinstimmen und alle erforderlichen Informationen vollständig vorliegen.