Vattenfall-Batteriespeicher in Brunsbüttel erhält Baugenehmigung
Die Ratsversammlung von Brunsbüttel hat dem geplanten Batteriespeicher von Vattenfall zugestimmt und den Bebauungsplan verabschiedet. Das Projekt ist ein Schritt in Richtung einer fossilfreien Energieversorgung.

Die Ratsversammlung von Brunsbüttel im Kreis Dithmarschen hat am 8. Dezember 2025 dem Vorhaben des Energiekonzerns Vattenfall zugestimmt und den erforderlichen Bebauungsplan für den Bau eines Batteriespeichers und eines Umspannwerks verabschiedet. Die Anlage soll auf dem Gelände des stillgelegten Kernkraftwerks Brunsbüttel errichtet werden.
Vattenfall plant die Realisierung eines Batteriespeichers mit einer Nennleistung von 254 Megawatt sowie einem Speichervermögen von 700 Megawattstunden. Laut Unternehmensangaben ist das Projekt ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einer fossielfreien Energieversorgung. Die Inbetriebnahme der Anlage und des dazugehörigen Umspannwerks, welches die Verbindung zum Stromnetz sicherstellt, ist bis spätestens 2028 vorgesehen.
Die Entscheidung der Ratsversammlung markiert einen wichtigen Meilenstein für das Genehmigungsverfahren und ermöglicht Vattenfall die Fortsetzung der Planung und Umsetzung des Projekts. Die Wahl des Standorts auf dem Areal des ehemaligen Kernkraftwerks bietet logistische und infrastrukturelle Vorteile für die Errichtung der neuen Energiespeichertechnologie.
Mit dem Batteriespeicher will Vattenfall zur Stabilisierung des Stromnetzes beitragen und die Integration erneuerbarer Energien fördern. Die Anlage soll dazu dienen, Schwankungen in der Stromproduktion auszugleichen und die Versorgungssicherheit zu erhöhen, was angesichts der Energiewende von zentraler Bedeutung ist.