Verismo Therapeutics veröffentlicht präklinische Daten zu KIR-CAR-Technologie
Präklinische Studienergebnisse deuten darauf hin, dass SynKIR-110 die Tumorkontrolle verbessert und Nebenwirkungen gegenüber herkömmlichen CAR-T-Therapien reduziert.

Verismo Therapeutics hat auf dem 41. Jahrestreffen der Society for Immunotherapy of Cancer (SITC) neue präklinische Ergebnisse zu seiner SynKIR-110-Plattform vorgestellt. In direkten Vergleichen mit konventionellen CD28-basierten CAR-T-Zellen zeigte die KIR-CAR-basierte Therapie eine schnellere Tumorkontrolle sowie deutlich geringere Zytokin-Freisetzungen.
Die Untersuchungen an Mesotheliom-Modellen belegen zudem, dass die SynKIR-110-Therapie die T-Zell-Erschöpfung reduziert. Während herkömmliche Ein-Ketten-CAR-T-Designs eine unerwünschte Ansammlung von T-Zellen in gesundem Lungengewebe aufwiesen, blieb dieser Effekt bei SynKIR-110 aus. Der technologische Ansatz von Verismo beruht darauf, die Antigenbindung von der T-Zell-Aktivierung zu trennen, um eine Hintergrundaktivierung zu minimieren.
Das Unternehmen evaluiert SynKIR-110 derzeit in der klinischen Phase 1 im Rahmen der STAR-101-Studie bei Patienten mit soliden Tumoren. Bisherige klinische Daten zeigten ein günstiges Sicherheitsprofil ohne das Auftreten schwerer Neurotoxizitäten oder dosislimitierender Nebenwirkungen.