Vertigenius setzt auf Fernüberwachung bei Schwindel- und Gleichgewichtsstörungen
Vertigenius entwickelt eine Lösung aus digitaler Gesundheitstechnologie und einem Medizinprodukt, die es Klinikern ermöglicht, Patienten bei der Behandlung von Schwindel und Gleichgewichtsstörungen zu Hause zu überwachen. Das Unternehmen zielt darauf ab, den aktuellen Mangel an Fernüberwachung in der vestibulären Therapie zu beheben.

Vertigenius, ein Unternehmen im Markt für die Behandlung von Schwindel und Gleichgewichtsstörungen, hat eine Lösung entwickelt, die eine Fernüberwachung von Patienten während ihrer häuslichen Therapiesitzungen ermöglicht. CEO Mark Barry erläuterte die Strategie des Unternehmens in einem Interview mit CB Insights.
Der globale Markt für vestibuläre Therapien, der jährlich schätzungsweise 390 Millionen Menschen behandelt, stellt einen adressierbaren Gesamtmarkt (TAM) von rund 80 Milliarden Euro dar. Vertigenius zielt auf einen adressierbaren Dienstleistungsmarkt (SAM) von etwa 5 Milliarden Euro ab und konzentriert sich zunächst auf mittelgroße bis große vestibuläre Kliniken in den Vereinigten Staaten, mit einem primären Zielmarkt (Beachhead SAM) von 1 Milliarde Euro.
Die Hauptherausforderung, die Vertigenius lösen möchte, ist die derzeitige Unfähigkeit von Klinikern, Patienten bei der Durchführung von Gleichgewichtstherapieübungen zu Hause aus der Ferne zu überwachen. Diese Einschränkung behindert oft den Behandlungserfolg und das Patientenengagement.
Der Ansatz von Vertigenius integriert digitale Gesundheitstechnologie mit einem Medizinprodukt, um die Aufsicht durch Kliniker über die Heimbehandlungen der Patienten zu erleichtern. Das Unternehmen strebt auch eine vollständige Erstattung dieser Fernbehandlungsdienste durch Versicherungen an, um eine neue Einnahmequelle für Kliniken zu schaffen und den Patientenzugang zur Versorgung zu verbessern.