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Technologie

Visa macht Werkzeug zur Suche nach Schwachstellen im Zahlungsnetzwerk Open Source

Visa nutzte ein KI-Modell zur Identifizierung von Schwachstellen in seinem Zahlungsnetzwerk und hat nun das entwickelte Werkzeug als Open Source veröffentlicht.

28. Juli 2026
Visa macht Werkzeug zur Suche nach Schwachstellen im Zahlungsnetzwerk Open Source

Der Finanzdienstleister Visa hat ein Open-Source-Werkzeug veröffentlicht, das das Unternehmen zur Identifizierung von Schwachstellen in seinem umfangreichen Zahlungsnetzwerk eingesetzt hat. Das Werkzeug, Visa Vulnerability Agentic Harness genannt, basiert auf dem KI-Modell Claude Mythos von Anthropic.

Visa setzte die KI ein, um seine Infrastruktur zu testen, die täglich Transaktionen im Wert von Milliarden über 200 Länder und 160 Währungen verarbeitet. Ziel war es, tief verborgene Schwachstellen im System aufzudecken, die bei traditionellen Sicherheitstests möglicherweise nicht entdeckt werden.

Rajat Taneja, Technologievorstand von Visa, erklärte, dass das Mythos-Modell erfolgreich exploitable Schwachstellenketten identifiziert habe, die Entwickler direkt beheben könnten. „In einer Welt agentenbasierter Angriffe muss auch die Verteidigung agentenbasiert sein“, sagte Taneja.

Über die Schwachstellensuche hinaus entwickelte Visa eine neue Metrik, Mean Time to Adapt, um traditionelle Sicherheitsmetriken zu ersetzen. Diese neue Messgröße konzentriert sich auf die Geschwindigkeit, mit der ein Team ein identifiziertes Problem verifizieren und beheben kann.

Das Unternehmen hat das Werkzeug auf GitHub zusammen mit zugehöriger technischer Dokumentation veröffentlicht. Ziel ist es, andere Organisationen bei der Verbesserung ihrer Sicherheit zu unterstützen und Best Practices für den Schutz kritischer Infrastrukturen zu teilen.

Originalquelle: venturebeat.com