Volkswagen Group setzt auf digitale Materialbemusterung von material.one
material.one AG und die Volkswagen Group starten eine Zusammenarbeit zur digitalen Materialbemusterung. Die Plattform soll die Verwaltung von Materialanforderungen und Freigaben in der Automobilzulieferkette vereinfachen und absichern.

München – Ab dem 1. Juni setzt die Volkswagen Group die digitale Plattform für Materialbemusterungen von material.one AG ein. Das deutsche Technologieunternehmen für Materialdigitalisierung gab die Partnerschaft bekannt, die darauf abzielt, die Verwaltung von Materialanforderungen und Freigaben in komplexen automobilen Liefernetzwerken zu optimieren.
Die traditionelle Materialbemusterung, ein essenzieller Schritt zur Freigabe von Produkten und Produktionsprozessen, ist in großen Liefernetzwerken besonders anspruchsvoll. Hersteller, Zulieferer und Labore müssen Anforderungen, Prüfpläne und -ergebnisse über verschiedene Systeme und Organisationen hinweg abstimmen.
Die nun implementierte Lösung von material.one bietet einen digitalen Arbeitsraum, der Anforderungen, Prüfpläne, Laborprozesse und Nachweise strukturiert verknüpft. Dies soll die Standardisierung von Prozessen, die Reduzierung manueller Aufwände und die Erhöhung der Transparenz in der Lieferkette ermöglichen.
Die Plattform verspricht, die Einreichung von Anforderungen, die digitale Bearbeitung von Prüfplänen und die revisionssichere Dokumentation von Freigaben zu vereinfachen. Dies soll sowohl für Hersteller durch verbesserte Übersicht als auch für Lieferanten durch klare Aufgabenstellungen und nachvollziehbare Prozesse Vorteile bringen. material.one wird zudem in bestehende IT-Systemlandschaften integriert.