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Fertigung

Volkswagen plant Schließung deutscher Werke

Volkswagen erwägt im Rahmen einer umfassenden Umstrukturierung die Schließung von vier deutschen Werken bis 2034. Der Plan wird als „radikal“ und „schmerzhaft“ beschrieben.

2. September 2026
Volkswagen plant Schließung deutscher Werke
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Der deutsche Autobauer Volkswagen plant offenbar eine tiefgreifende Umstrukturierung, die bis 2034 zur Schließung von vier Werken in Deutschland führen könnte. Interne Dokumente, die der Wirtschaftswoche vorliegen und die Vorstellungen des Aufsichtsrates für die Zukunft des Konzerns detailliert beschreiben, bezeichnen die Überholung als „radikal“ und „schmerzhaft“ mit einer beispiellosen Dimension in der Wirtschaftsgeschichte.

Die Werke in Emden und Zwickau sollen als erste betroffen sein, mit einem möglichen Produktionsende im Jahr 2031. Das Werk in Hannover, das Transportermodelle wie den ID. Buzz herstellt, soll 2032 geschlossen werden. Das Audi-Werk in Neckarsulm, das unter anderem Modelle wie den A6 und den e-tron GT produziert, wird Berichten zufolge seine Tätigkeit 2034 einstellen.

Diese potenziellen Schließungen wurden bereits von der Unternehmensleitung angedeutet. Anfang des Jahres räumte Volkswagen-Vorstandsvorsitzender Oliver Blume in einem internen Memo ein, dass wettbewerbsfähige Betriebskonzepte für die Werke Emden, Hannover, Zwickau und Neckarsulm für die 2030er Jahre nicht bestätigt werden könnten.

Die vorgeschlagene Umstrukturierung stößt bereits auf Widerstand. Mitarbeiter des Werks Neckarsulm protestierten bereits im Sommer gegen die Pläne. Gewerkschaften werden voraussichtlich erheblichen Widerstand gegen die geplanten, weitreichenden Einschnitte leisten, die Tausende von Arbeitnehmern an den betroffenen Standorten betreffen könnten.

Originalquelle: ithome.com