Volkswagen exportiert in China entwickelte Fahrzeugtechnik weltweit
Die Volkswagen Group richtet ihre China-Strategie neu aus und plant, in China entwickelte Technologien bis 2030 in südamerikanische Märkte einzuführen.
Die Volkswagen Group hat eine Neuausrichtung ihrer China-Strategie angekündigt. Anstatt sich ausschließlich auf den lokalen Markt zu konzentrieren, fungiert die chinesische Sparte künftig als zentraler Innovationsstandort und Exportzentrum für globale Märkte. Dies soll die Wettbewerbsfähigkeit der Fahrzeuge weltweit steigern.
Kern des neuen Ansatzes ist die sogenannte VEGA-Integrationsmatrix, die eine flexible Nutzung der CMP-Plattform und der CEA-Elektronikarchitektur für Elektro-, Hybrid- und Verbrennungsmodelle ermöglicht. Bis 2030 soll Südamerika als erste Region außerhalb Chinas von diesen lokal entwickelten Technologien profitieren. Eine Ausweitung der technischen Lösungen auf weitere Märkte wie Südafrika ist in der Planung.
Aktuell exportiert VW bereits in China gefertigte Modelle der Marken Volkswagen und Jetta in den Nahen Osten, nach Zentralasien und Teile Afrikas. Bis Ende 2026 soll dieser Export auf Märkte wie Mexiko, Ägypten und Vietnam ausgeweitet werden, was den Stellenwert des chinesischen Produktionsnetzwerks für den Gesamtkonzern unterstreicht.