Beschädigter VW Touareg startet und fährt nach Raketenangriff
Ein Volkswagen Touareg in der Ukraine konnte nach einem nahegelegenen Raketenangriff gestartet und vom Ort des Geschehens weggefahren werden. Das Fahrzeug erlitt trotz erheblicher Schäden durch die Explosion.

Ein Volkswagen Touareg der dritten Generation in der Ukraine hat nach einem nahegelegenen Raketenangriff eine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit gezeigt. Der SUV befand sich in unmittelbarer Nähe zum Explosionsradius, als die ballistische Rakete detonierte. Die daraus resultierende Druckwelle und Splitter beschädigten das Fahrzeug schwerwiegend, ließen das Dach nach innen einstürzen und verbogen die A-Säulen. Die meisten Karosserieteile waren deformiert und alle Seitenfenster zerborsten.
Trotz der erheblichen äußeren Beschädigungen, einschließlich des eingedrückten Daches und der zerbrochenen Scheiben, sprang der 3,0-Liter-Turbomotor des V6-Aggregats des Fahrzeugs problemlos an, als der Fahrer den Startversuch unternahm. Nach dem Einlegen des D-Gangs konnte der Touareg aus eigener Kraft vom Ort des Geschehens wegfahren.
Im Innenraum schienen das digitale Kombiinstrument und der zentrale Infotainment-Touchscreen nach der Explosion funktionsfähig zu sein. Auch die Klimaanlage und die elektrischen Sitze waren bedienbar. Merkmale wie das Head-Up-Display (HUD) waren jedoch aufgrund der zerbrochenen Scheiben unbrauchbar. Beim Starten des Motors leuchtete eine beträchtliche Anzahl von Warnleuchten auf dem Armaturenbrett auf.
Der Vorfall steht im Gegensatz zur verbreiteten Ansicht, dass moderne Fahrzeuge mit komplexen Elektroniksystemen bei schweren Schäden schnell unbrauchbar werden. Dieser spezielle Touareg behielt trotz extremer Belastung eine Kernfunktionalität bei, die eine Evakuierung aus dem betroffenen Gebiet ermöglichte.