Volkswagens "größte" Umstrukturierung kostet 16 Milliarden Euro
Volkswagen plant eine historische Umstrukturierung, die voraussichtlich Kosten von rund 16 Milliarden Euro verursachen wird. Dies beinhaltet Personalabbau und mögliche Werksschließungen.

Volkswagen leitet die größte Umstrukturierung seiner Unternehmensgeschichte ein, die voraussichtlich Kosten von etwa 16 Milliarden Euro mit sich bringen wird. Diese Ausgaben sind hauptsächlich auf Personalreduzierungen und mögliche Schließungen von Produktionsstätten zurückzuführen.
Der deutsche Automobilkonzern, Europas größter Hersteller, sieht sich erheblichem Druck durch verschärfte Konkurrenz, insbesondere aus China, sowie durch Zölle und Überkapazitäten ausgesetzt. Das Unternehmen beschreibt die aktuelle Situation als existenziellen Kampf.
Im Rahmen der Umstrukturierung sucht Volkswagen nach neuen Verwendungszwecken für vier deutsche Werke, deren Fahrzeugproduktion in den nächsten zehn Jahren auslaufen wird. Darüber hinaus plant das Unternehmen, zusätzlich zu bereits angekündigten Maßnahmen weitere 50.000 Arbeitsplätze abzubauen.
Quellen zufolge werden die Einstellung der Produktion in den Werken Emden und Zwickau jeweils rund 1 Milliarde Euro kosten. Für die Werke in Neckarsulm und Hannover werden Kosten von etwa 2 Milliarden Euro pro Standort erwartet. Weitere 10 Milliarden Euro sind für die Deckung der Kosten im Zusammenhang mit einem weltweiten Abbau von bis zu 60.000 Stellen vorgesehen.