Volvo führt Gefahrenwarnfunktion in Europa und Nordamerika ein
Volvo führt eine neue Gefahrenwarnfunktion für seine Modelle EX90, ES90 und EX60 in Europa und Nordamerika ein. Das System nutzt Daten von vernetzten Fahrzeugen zur Warnung vor Straßenschäden.

Volvo verbessert die Verkehrssicherheit mit einer neuen Gefahrenwarnfunktion für seine Modelle EX90, ES90 und EX60 in Europa und Nordamerika. Das System soll Fahrer proaktiv vor potenziellen Gefahren wie großen Tieren, Fußgängern oder Radfahrern auf der Straße warnen.
Die Funktionalität basiert auf dem Datenaustausch zwischen Volvos vernetzten Fahrzeugen. Die Autos erkennen Gefahren auf der Straße mithilfe ihrer Sensoren und Kameras. Sobald eine Gefahr erkannt wird, wird ihr genauer Standort automatisch erfasst und auf die Server von Volvo hochgeladen. Diese Informationen werden dann an andere Volvo-Fahrzeuge auf derselben Straßenstrecke weitergeleitet, vorausgesetzt, sie bleiben mit dem Cloud-Dienst verbunden und die Straße ist in der Kartendatenbank vorhanden.
Das System ist darauf ausgelegt, vier Arten von Risiken zu erkennen: große Tiere, gefährdete Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger und Radfahrer, Baustellen und Verkehrsunfälle. Derzeit sind eine Million Volvo-Fahrzeuge in der Lage, diese vernetzte Sicherheitswarnfunktion zu nutzen.
Volvo teilt die gesammelten Warninformationen auch mit Verkehrsmanagementzentralen und anderen Automobilherstellern. Diese Zusammenarbeit stellt sicher, dass auch Fahrzeuge anderer Marken von den Warnungen profitieren können. Das Unternehmen nutzt seit 2016 vernetzte Autotechnologie für Gefahrenwarnungen.