Wähler skeptisch gegenüber staatlicher Unternehmensbeteiligung
Eine neue CNBC-Umfrage zeigt, dass fast die Hälfte der amerikanischen Wähler staatliche Beteiligungen an US-Unternehmen für unangemessen hält, während die Regierung solche Deals verfolgt.

Fast die Hälfte der amerikanischen Wähler hält es für unangemessen, dass die US-Regierung Anteile an heimischen Unternehmen erwirbt, so eine neue CNBC All-America Economic Survey. Die Umfrage ergab, dass 49 % der Wähler diese Ansicht vertreten, verglichen mit 19 %, die es für angemessen halten. Ein erheblicher Teil, 32 %, war unentschlossen.
Die Ergebnisse kommen zu einer Zeit, in der die Trump-Administration aktiv über den Erwerb von Unternehmensbeteiligungen an verschiedenen US-Unternehmen verhandelt. Der Council on Foreign Relations hat rund 30 solcher Transaktionen im Wert von fast 27 Milliarden US-Dollar dokumentiert. Berichten zufolge fanden auch Gespräche mit dem KI-Startup OpenAI über eine mögliche staatliche Beteiligung bei dessen Börsengang statt.
Ein herausragendes Beispiel ist die 10%ige Beteiligung der Regierung am Chiphersteller Intel, die als Teil eines Subventionspakets erworben wurde. Ursprünglich mit 8,9 Milliarden US-Dollar bewertet, war die Beteiligung am Donnerstag zu Handelsschluss 42 Milliarden US-Dollar wert, was einem Anstieg von 372 % entspricht. Diese Maßnahme zielte darauf ab, den Steuerzahlern eine Beteiligung an potenziellen zukünftigen Gewinnen zu ermöglichen.
Der Trend stieß jedoch bei einigen Gesetzgebern auf Vorsicht. Senator John Hoeven (R-N.D.) rief zu sorgfältiger Prüfung auf und würdigte die Fokussierung der Regierung auf die Vorteile für die Steuerzahler. Senator Jon Husted (R-Ohio) äußerte ebenfalls Bedenken und betonte, dass staatliche Beteiligungen vorübergehend sein und durch nationale Sicherheit oder Steuerzahlerinteressen gerechtfertigt werden sollten.