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Technologie

Wähler skeptisch gegenüber staatlicher Unternehmensbeteiligung

Eine neue CNBC-Umfrage zeigt, dass fast die Hälfte der amerikanischen Wähler staatliche Beteiligungen an US-Unternehmen für unangemessen hält, während die Regierung solche Deals verfolgt.

20. Juli 2026
Wähler skeptisch gegenüber staatlicher Unternehmensbeteiligung

Fast die Hälfte der amerikanischen Wähler hält es für unangemessen, dass die US-Regierung Anteile an heimischen Unternehmen erwirbt, so eine neue CNBC All-America Economic Survey. Die Umfrage ergab, dass 49 % der Wähler diese Ansicht vertreten, verglichen mit 19 %, die es für angemessen halten. Ein erheblicher Teil, 32 %, war unentschlossen.

Die Ergebnisse kommen zu einer Zeit, in der die Trump-Administration aktiv über den Erwerb von Unternehmensbeteiligungen an verschiedenen US-Unternehmen verhandelt. Der Council on Foreign Relations hat rund 30 solcher Transaktionen im Wert von fast 27 Milliarden US-Dollar dokumentiert. Berichten zufolge fanden auch Gespräche mit dem KI-Startup OpenAI über eine mögliche staatliche Beteiligung bei dessen Börsengang statt.

Ein herausragendes Beispiel ist die 10%ige Beteiligung der Regierung am Chiphersteller Intel, die als Teil eines Subventionspakets erworben wurde. Ursprünglich mit 8,9 Milliarden US-Dollar bewertet, war die Beteiligung am Donnerstag zu Handelsschluss 42 Milliarden US-Dollar wert, was einem Anstieg von 372 % entspricht. Diese Maßnahme zielte darauf ab, den Steuerzahlern eine Beteiligung an potenziellen zukünftigen Gewinnen zu ermöglichen.

Der Trend stieß jedoch bei einigen Gesetzgebern auf Vorsicht. Senator John Hoeven (R-N.D.) rief zu sorgfältiger Prüfung auf und würdigte die Fokussierung der Regierung auf die Vorteile für die Steuerzahler. Senator Jon Husted (R-Ohio) äußerte ebenfalls Bedenken und betonte, dass staatliche Beteiligungen vorübergehend sein und durch nationale Sicherheit oder Steuerzahlerinteressen gerechtfertigt werden sollten.

Originalquelle: cnbc.com