VTT: Finnland prüft kristallines Felsgestein für unterirdische Wasserstoffspeicher
VTT und GTK haben die Eignung des finnischen Felsgesteins für unterirdische Wasserstoffspeicher untersucht. Die Forschung ist Teil der wachsenden Produktion von erneuerbarem Wasserstoff in Europa.

Das VTT Technische Forschungszentrum Finnland und der Geologische Dienst Finnlands (GTK) haben die Eignung des kristallinen Felsgesteins Finnlands für die großflächige unterirdische Speicherung von Wasserstoff untersucht. Diese Forschung ist ein wichtiger Bestandteil der Bemühungen Europas, die Produktion von erneuerbarem Wasserstoff zu steigern und dessen Verfügbarkeit sicherzustellen.
Das Projekt untersuchte insbesondere, wie sich unterirdische Speicher auf Grundwasser und Felsgestein auswirken. Ziel ist es, sichere und effiziente Lösungen für die Wasserstoffspeicherung zu identifizieren, was für den Ausgleich von Produktion und Verbrauch unerlässlich ist. Die Ergebnisse sollen wertvolle Erkenntnisse für den Aufbau zukünftiger Energiesysteme liefern.
Finnland hat das Potenzial, ausgedehnte unterirdische Räume für die Wasserstoffspeicherung zu nutzen. Die Forschung konzentriert sich unter anderem darauf, wie sich die Speicherung auf die physikalischen und chemischen Eigenschaften des Felsgesteins und des Grundwassers auswirkt. Die geologischen Bedingungen Finnlands bieten Möglichkeiten für den Bau solcher Anlagen.
Eine erfolgreiche unterirdische Wasserstoffspeicherung könnte zukünftig die Energiewende unterstützen und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen in ganz Europa verringern. Die Arbeit von VTT und GTK legt den Grundstein für die Entwicklung dieser Technologie in Finnland.