Walmart-CEO Furner setzt auf KI und Mitarbeiterschulung
Walmart-CEO John Furner integriert künstliche Intelligenz in die Einzelhandelsgeschäfte des Unternehmens, um Effizienz und Kundenerlebnis zu verbessern. Gleichzeitig investiert Walmart in die Weiterbildung der Mitarbeiter im Umgang mit neuer Technologie.

Walmart-CEO John Furner leitet eine bedeutende technologische Umstellung im Einzelhandelskonzern ein und konzentriert sich auf die Integration künstlicher Intelligenz (KI) in seine über 5.200 US-Filialen. Diese Strategie zielt darauf ab, die betriebliche Effizienz und das Kundenerlebnis zu verbessern.
Das Unternehmen investiert in seine Belegschaft durch Schulungen im Umgang mit KI-Tools, einschließlich Zertifizierungen für ChatGPT und Gemini, sowie durch die Ausstattung von Mitarbeitern mit KI-gestützten Smartphones, die sie bei täglichen Aufgaben unterstützen. Die Automatisierung wird auch durch interne Entwicklungstools vorangetrieben, während Roboter Aufgaben wie die Bodenreinigung und die Paketbearbeitung übernehmen.
Furner, der seine Karriere bei Walmart als Jugendlicher begann, betonte, dass KI dazu diene, Mitarbeiter zu unterstützen, nicht zu ersetzen. "Es liegt in unserer Verantwortung, Ihnen zu helfen, die Fähigkeiten aufzubauen, die die Zukunft des Einzelhandels bestimmen. Die Zukunft von Walmart", sagte er während der jährlichen Associates Week des Unternehmens.
Diese Bemühungen um Technologieeinführung bauen auf den digitalen Transformationsbemühungen seines Vorgängers Doug McMillon auf. Furners Strategie, "einmal bauen, global erweitern", zielt darauf ab, Technologie einheitlich in der gesamten Organisation einzusetzen. Walmart hat bereits einen KI-gestützten Einkaufsassistenten namens Sparky eingeführt, dessen Nutzung sich vierteljährlich verdoppelt hat und der die Ausgaben der Kunden erhöht hat.
Die physischen Geschäfte von Walmart sind entscheidend für das Wachstum des E-Commerce und wickeln mittlerweile 80 % der Online-Bestellungen ab. Das Unternehmen erweitert auch seine Dienstleistungen, einschließlich Lieferungen innerhalb von 30 Minuten und Lebensmittel-Lieferpartnerschaften, um besser mit Konkurrenten wie Amazon konkurrieren zu können, indem es seine umfangreiche physische Präsenz nutzt.