Warren Buffett bedauert verzögerte Alphabet-Investition
Berkshire Hathaways Vorstandsvorsitzender Warren Buffett erklärte, er habe einen "Fehler" bezüglich der Investition des Unternehmens in Alphabet gemacht und wünschte, die Beteiligung wäre früher eingegangen worden. Der Konglomerat hat seine Beteiligungen an der Muttergesellschaft von Google erheblich aufgestockt.

Omaha, NE – Warren Buffett, Vorstandsvorsitzender von Berkshire Hathaway, erklärte kürzlich, er habe einen "Fehler" hinsichtlich der Investition des Unternehmens in den Technologiekonzern Alphabet gemacht und wünschte, Berkshire hätte früher gehandelt. Das Konglomerat hat seine Beteiligungen an der Alphabet-Muttergesellschaft erheblich ausgebaut.
Berkshire Hathaway gab seine Beteiligung an Alphabet in Höhe von 4,3 Milliarden US-Dollar erstmals im November bekannt. Die Investition überraschte die Wall Street, da Buffett historisch gesehen vorsichtig gegenüber Technologieaktien war. Es entstanden Spekulationen, dass die Entscheidung vom neuen CEO des Unternehmens, Greg Abel, und nicht von dessen Gründer getroffen wurde.
In einem Interview mit CNBC stellte Buffett jedoch klar, dass er die Investition initiiert habe. Er betonte, dass die Entscheidung gemeinsam mit Abel getroffen wurde, und hob ihre laufende Zusammenarbeit hervor, auch wenn Abel letztlich "der Entscheider" sei.
Berkshire Hathaway hat seine Beteiligung an Alphabet erheblich aufgestockt. Im ersten Quartal 2026 verdreifachte das Unternehmen seine Bestände, und im Juni tätigte es eine zusätzliche Investition von 10 Milliarden US-Dollar über eine Privatplatzierung. Die aktuellen Alphabet-Bestände von Berkshire werden auf 20,1 Milliarden US-Dollar geschätzt, womit die Gesamtinvestition, einschließlich der Privatplatzierung, etwa 30,1 Milliarden US-Dollar beträgt. Dies entspricht etwa 6,5 Prozent des Portfolios von Berkshire.
Der Technologieriese zählt nun zu den größten Beteiligungen von Berkshire, neben American Express, Coca-Cola und Bank of America. Die größte Beteiligung des Konglomerats bleibt Apple, das Buffett seit langem als Konsumgüterunternehmen betrachtet.