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Bauwesen

Wasserkonflikte gefährden Energiewende laut ICMM-Bericht

Fast zwei Drittel der globalen Bergbau- und Metallanlagen befinden sich in Gebieten mit erheblichen physischen Wassergefahren, was die Energiewende behindern könnte, so eine neue Analyse des ICMM.

22. Juli 2026
Wasserkonflikte gefährden Energiewende laut ICMM-Bericht

London – Fast zwei Drittel der weltweiten Bergbau- und Metallanlagen befinden sich in Gebieten mit erheblichen physischen Wassergefahren, was die Umstellung auf saubere Energie behindern könnte, so eine neue Analyse des International Council on Mining and Metals (ICMM).

Der Bericht hebt hervor, dass der Wettbewerb um Wasser die größte physische Wassergefahr für den Sektor darstellt. Es wurde festgestellt, dass 65,7 % der globalen Anlagen hohen Werten von mindestens einem physischen Wassergefahrenindikator ausgesetzt sind, darunter Wasserstress, Wasserknappheit, Dürre, Überschwemmungen und jährliche Schwankungen. Bemerkenswerterweise befinden sich 38,2 % der Anlagen in Becken mit bereits hohem oder extrem hohem grundlegendem Wasserstress.

Dr. Emma Gagen, Direktorin für Daten und Forschung bei ICMM, erklärte, dass Wasser bereits ein grundlegendes Problem für den Bergbau- und Metallsektor ist. Ohne besseres Verständnis und Management der Wassergefährdung besteht ein erhebliches Risiko, die Energiewende zu behindern. Führende Bergbauunternehmen wenden bereits verantwortungsvolle Praktiken im Wassermanagement an.

Die Analyse ergab, dass die Exposition gegenüber Wassergefahren global nicht gleichmäßig verteilt ist. In Chile beispielsweise sind 85,8 % der Anlagen hohem grundlegendem Wasserstress und gleichzeitiger jährlicher Schwankung ausgesetzt. In Afrika und im Nahen Osten sind 80,7 % der Anlagen von hoher oder sehr hoher Dürregefahr betroffen.

ICMM zielt darauf ab, zuverlässige und zugängliche Daten bereitzustellen, um fundiertere Entscheidungen von politischen Entscheidungsträgern und Investoren bezüglich der Exposition gegenüber Wassergefahren zu unterstützen, während die Nachfrage aus der Energiewende wächst.

Originalquelle: prnewswire.com