Waymo-Roboter-Taxi meldete Passagiere der Polizei
Ein Waymo-Roboter-Taxi stoppte seine Fahrt und informierte die Behörden über zwei Passagiere, die unter Verdacht standen, Nutzungsbedingungen verletzt und eine Waffe getragen zu haben.

Anfang September endete die Fahrt zweier Teenager in einem Waymo-Roboter-Taxi in Los Angeles auf der Rückbank eines Polizeifahrzeugs. Das Roboter-Taxi-Unternehmen teilte mit, dass das Fahrzeug einen Verstoß gegen seine Nutzungsbedingungen bezüglich einer Schusswaffe festgestellt, angehalten und die Notdienste informiert habe, berichtet die Los Angeles Times.
Die Polizei nahm die Passagiere fest, nachdem sie angeblich eine geladene AR-ähnliche "Geisterpistole" im Fahrzeug gefunden hatte. Dieser Vorfall wirft Fragen zum Thema Datenschutz und autonomes Fahren auf, einschließlich dessen, was die Fahrzeuge aufzeichnen und welche Privatsphäre die Fahrgäste erwarten können.
Waymos mit Kameras ausgestattete Fahrzeuge sind darauf ausgelegt, potenzielle Verstöße gegen die Nutzungsbedingungen zu erkennen, was Probleme wie beeinträchtigte Passagiere oder unerlaubte Nutzung umfassen kann. Das Unternehmen hat jedoch bisher nicht detailliert dargelegt, wie diese Daten verwendet oder mit Strafverfolgungsbehörden geteilt werden.
Der Fall wirft Bedenken hinsichtlich der Privatsphäre von Fahrgästen in autonomen Fahrzeugen auf. Es bleibt unklar, welche spezifischen Informationen die Systeme des Fahrzeugs sammeln und wie diese Daten zur Untersuchung oder Verhinderung potenzieller krimineller Aktivitäten verwendet werden.