Sammelklage gegen Webull wegen verschwiegener China-Verbindungen
Webull Corporation sieht sich mit einer Sammelklage konfrontiert, da das Unternehmen seine operativen Abhängigkeiten von China gegenüber Investoren verschleiert haben soll.
Gegen das Unternehmen Webull Corporation wurde eine Wertpapier-Sammelklage eingereicht. Kläger werfen dem Unternehmen vor, im Zeitraum vom 26. April 2025 bis zum 6. Oktober 2026 irreführende Angaben über seine Geschäftsstruktur und seine Abhängigkeiten von der Volksrepublik China gemacht zu haben.
Der Rechtsstreit wurde durch einen Bericht eines Ausschusses des US-Repräsentantenhauses ausgelöst, der aufdeckte, dass ein Großteil der Belegschaft und der technologischen Infrastruktur des Unternehmens in China angesiedelt war, obwohl das Unternehmen sich öffentlich als rein US-basiertes Unternehmen präsentierte. Infolge dieser Enthüllungen fiel der Aktienkurs von Webull am 7. Oktober 2026 um 19,09 Prozent.
Die Kanzlei The Law Offices of Howard G. Smith vertritt betroffene Anleger. Investoren, die zwischen April 2025 und Oktober 2026 Verluste erlitten haben, müssen sich bis zum 7. Dezember 2026 melden, wenn sie als Hauptkläger in dem laufenden Verfahren auftreten möchten.