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Welthungerhilfe fordert langfristige Hilfe für Erdbebenopfer in Syrien und Türkei

Bei der internationalen Geberkonferenz in Brüssel fordert die Welthungerhilfe eine langfristige und nachhaltige Unterstützung für die Opfer der Erdbeben in Syrien und der Türkei. Neue, flexible Gelder seien dringend nötig.

13. Juni 2026
Welthungerhilfe fordert langfristige Hilfe für Erdbebenopfer in Syrien und Türkei

Anlässlich der internationalen Geberkonferenz für die Opfer des Erdbebens in Syrien und der Türkei in Brüssel hat die Welthungerhilfe eine langfristige und nachhaltige Unterstützung für die betroffenen Menschen gefordert. Laut der Hilfsorganisation werden dringend neue, flexibel einsetzbare Gelder benötigt, um nicht nur die akute Notlage zu lindern, sondern auch strukturelle Defizite anzugehen und regionale Wirtschaftskreisläufe zu stärken.

Die Organisation betonte, dass langfristige Investitionen in den Wiederaufbau unter Einbeziehung lokaler Akteure zwingend notwendig seien. Die schweren Erdbeben vom 6. Februar 2023 haben die ohnehin katastrophale Lage von Millionen Menschen in Syrien verschärft, die bereits durch den jahrelangen Bürgerkrieg ihre Lebensgrundlage verloren hatten. Nach Angaben der UN sind dort mehr als 15 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen.

"Knapp sechs Wochen nach dem verheerenden Beben ist die Not in der Türkei und Syrien noch immer hoch", erklärte Mathias Mogge, Generalsekretär der Welthungerhilfe. Er kritisierte, dass die Opfer in Syrien zu lange auf Hilfe warten mussten, während die Unterstützung in der Türkei viele Betroffene schnell erreichte. Zudem setzten sich militärische Angriffe in Nordwestsyrien unvermindert fort.

Die Welthungerhilfe ist seit 2013 in der Region tätig und unterstützt mit lokalen Partnerorganisationen und eigenen Mitarbeitern Flüchtlinge sowie Aufnahmegemeinden in Nordwestsyrien und im Südosten der Türkei. Die Organisation bittet um Spenden zur Nothilfe für die Erdbebenopfer.

Originalquelle: welthungerhilfe.de