Autohaus in Wernigerode setzt auf chinesische Autos wegen des Preises
Ein Autohaus in Wernigerode hat sein Angebot um chinesische Automodelle erweitert. Preis und Serienausstattung werden als entscheidende Kaufargumente für Kunden genannt.

Das Autohaus Heinemann in Wernigerode hat vor etwa vier Jahren begonnen, chinesische Automarken zu verkaufen. Die Entscheidung fiel, nachdem der südkoreanische Hersteller Hyundai seine Preise deutlich erhöht hatte. Verkäufer Hendrik Langer erklärte, dass man Kunden, die an günstigere Preise gewöhnt waren, Lücken im Preissegment mit chinesischen Modellen schließen wollte.
Das Angebot umfasst sowohl Elektroautos als auch klassische Verbrenner- und Hybridmodelle. Ein wesentliches Verkaufsargument chinesischer Fahrzeuge sei laut Langer die gute Ausstattung. Extras wie Parkassistenten, Massagesitze oder eine Lenkradheizung seien oft serienmäßig enthalten.
Chinesische Autos hatten im Jahr 2025 einen Anteil von 2,5 Prozent an den Neuzulassungen in Deutschland. Experten bestätigen, dass die Sicherheitsstandards erfüllt sind, es bleibt jedoch abzuwarten, ob chinesische Marken langfristig nennenswert wachsen können. Die Kombination aus wettbewerbsfähigen Preisen und umfangreicher Ausstattung ist derzeit attraktiv.
Auch kommunale und lokale Dienste erwägen die Fahrzeuge. Die Feuerwehr in Darlingerode prüft beispielsweise einen Pickup des Herstellers Dongfeng, der preislich und in Bezug auf seine Geländegängigkeit den Anforderungen entspricht. Das Fahrzeug wird als praktische und kostengünstige Lösung für den Feuerwehrbetrieb angesehen.