Behandlungsfortschritte bei feuchter AMD: Über 60 Unternehmen entwickeln neue Therapien
Ein Marktforschungsbericht zeigt, dass über 60 Unternehmen mehr als 75 Pipeline-Medikamente für die feuchte altersbedingte Makuladegeneration (feuchte AMD) entwickeln. Mehrere klinische Studien sind aktiv im Gange.

Mehr als 60 Unternehmen entwickeln derzeit aktiv über 75 Pipeline-Medikamente zur Behandlung der feuchten altersbedingten Makuladegeneration (feuchte AMD), so ein neuer Bericht von DelveInsight mit dem Titel "Wet-AMD Pipeline Insight 2026". Der Bericht bietet einen umfassenden Überblick über die Unternehmen und Therapien in verschiedenen Entwicklungsstadien.
Die Pipeline umfasst Medikamente in präklinischen und klinischen Phasen. Jüngste hervorgehobene Entwicklungen sind die Einleitung einer Phase-3-Studie für EYP-1901 durch EyePoint Pharmaceuticals im Juli 2026, bei der das Medikament mit Aflibercept verglichen wird. Genentech und Boehringer Ingelheim haben ebenfalls Phase-I/II-Studien für neuartige Behandlungen begonnen, die auf feuchte AMD und verwandte Erkrankungen wie diabetischen Makulaödem abzielen.
Zu den wichtigsten Akteuren im Bereich der feuchten AMD gehören unter anderem Sylentis, Molecular Partners, Sam Chun Dang Pharm und REGENXBIO. Zu den untersuchten neuartigen Therapien gehören Behandlungen wie RGX-314, CLS-AX und SYL1801, die darauf abzielen, bestehende Behandlungsansätze zu verbessern, die oft häufige intravitreale Injektionen erfordern.
Die feuchte AMD ist eine schwere Form der altersbedingten Makuladegeneration, die schnell zu erheblichem Sehverlust führen kann. Sie ist gekennzeichnet durch das Wachstum abnormaler Blutgefäße unter der Makula, was zu Leckagen und Narbenbildung führt. Die wachsende Pipeline deutet auf fortlaufende Bemühungen hin, wirksamere und potenziell länger anhaltende Behandlungen zu finden.