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Gesundheit

WHO Europa: Ganzjährige Vorbereitung der Gesundheitssysteme auf Erwärmung

Die WHO-Region Europa meldet fast 10.000 hitzebedingte Todesfälle in diesem Sommer. Die Organisation betont, dass Gesundheitssysteme ganzjährig vorbereitet sein müssen.

16. Juli 2026
WHO Europa: Ganzjährige Vorbereitung der Gesundheitssysteme auf Erwärmung
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Die Europaregion der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist die am schnellsten erwärmende Region der Welt. Die Temperaturen steigen dort etwa doppelt so schnell wie im globalen Durchschnitt. Extreme Hitze stellt eine wachsende Bedrohung für die öffentliche Gesundheit und die Gesundheitssicherheit dar.

Daten aus nur fünf Ländern zeigen bereits fast 10.000 zusätzliche Todesfälle, die mit der Hitze in diesem Sommer in Verbindung gebracht werden, wobei die endgültige Zahl noch ermittelt wird. Die WHO/Europa betont die Notwendigkeit, die Vorbereitung auf extreme Hitzeereignisse ganzjährig in alle Gesundheitssysteme zu integrieren.

Die Organisation weist darauf hin, dass die gesundheitlichen Auswirkungen von Hitze alle Bevölkerungsgruppen betreffen, insbesondere jedoch Kinder, ältere Menschen und Personen mit chronischen Krankheiten. Es wird erwartet, dass extreme Hitzewellen in den kommenden Jahren häufiger und intensiver auftreten werden.

Die WHO Europa fordert die Länder auf, nationale Aktionspläne zur Minderung der Risiken von Hitzewellen zu entwickeln und umzusetzen. Diese Pläne sollten präventive Maßnahmen wie Frühwarnsysteme und öffentliche Aufklärungskampagnen sowie eine verbesserte Vorbereitung in den Gesundheitseinrichtungen umfassen.

Originalquelle: news.cision.com