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Gesundheit

WHO: Erweitert Blutdruck-Versorgung in Südostasien

Länder in Südostasien arbeiten daran, die Blutdruckversorgung und -kontrolle durch primäre Gesundheitsversorgung auszubauen, angetrieben durch die SEAHEARTS-Initiative der WHO.

23. Juli 2026
WHO: Erweitert Blutdruck-Versorgung in Südostasien

Länder in Südostasien unternehmen erhebliche Anstrengungen, um die Behandlung von Bluthochdruck im Rahmen der primären Gesundheitsversorgung zu verbessern. Ein kürzlich von der Regionaldirektion der WHO für Südostasien organisiertes Webinar, das sich auf die SEAHEARTS-Initiative konzentriert, unterstrich die dringende Notwendigkeit, die Prävention und Kontrolle von Bluthochdruck in einer Region zu verbessern, in der jeder vierte Erwachsene an hohem Blutdruck leidet.

Statistiken zeigen, dass nur ein Drittel der Erwachsenen mit hohem Blutdruck eine Behandlung erhält und nur ein Zehntel ihre Erkrankung unter Kontrolle hat. Um diese Lücke zu schließen, integriert die 2023 verabschiedete SEAHEARTS-Initiative Bemühungen zur Tabakkontrolle, Salzreduktion und zur Eliminierung von Transfetten. Ziel ist es, die Abdeckung und Kontrolle von Bluthochdruck und Diabetes in primären Gesundheitseinrichtungen zu verbessern.

Das Webinar diente als Plattform für den Austausch erfolgreicher Erfahrungen und bewährter Praktiken, sowohl aus regionalen als auch globalen Initiativen. Das Ziel ist die beschleunigte Einführung der technischen Leitlinien der WHO und die Erreichung der Meilensteine der 'Dhaka Call to Action', einschließlich der Umsetzung einer protokollbasierten Behandlung für 100 Millionen Menschen mit Bluthochdruck und/oder Diabetes bis 2025.

In den Diskussionen wurde die Stärkung der primären Gesundheitsversorgung zur Risikominimierung von Bluthochdruck und zur Verbesserung der Behandlungsmöglichkeiten hervorgehoben. Strategische Partnerschaften und die Unterstützung durch Entwicklungspartner wurden als entscheidend für die Stärkung der Gesundheitssysteme der Region bei der Bewältigung nichtübertragbarer Krankheiten betont.

Originalquelle: who.int