📣 Senden Sie uns Ihre Pressemitteilung
Seite aktualisiert sich alle 15 Minuten
Gesundheit

WHO: Weibliche Gesundheitsbeschäftigte verdienen weniger als Männer

Eine neue WHO-Analyse zeigt eine monatliche Lohnlücke von 28 % im Gesundheitswesen Europas. Frauen stellen fast 77 % der Belegschaft, verdienen aber deutlich weniger als Männer.

18. September 2026
WHO: Weibliche Gesundheitsbeschäftigte verdienen weniger als Männer
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Ein neuer Bericht des Regionalbüros Europa der Weltgesundheitsorganisation (WHO) deckt eine signifikante geschlechtsspezifische Lohnlücke bei Beschäftigten im Gesundheits- und Pflegewesen in Europa auf. Die Analyse, die 43 Länder umfasst und im September 2026 veröffentlicht wurde, zeigt, dass Frauen zwar fast 77 % der Arbeitskräfte ausmachen, ihr monatliches Einkommen jedoch im Durchschnitt 28 % niedriger ist als das von Männern. Die stündliche Lohnlücke beträgt 19 % zugunsten der Männer.

Der Bericht beleuchtet fortbestehende Ungleichheiten in einem Sektor, der größtenteils von Frauen getragen wird. Laut WHO summiert sich diese Lohnungleichheit über die gesamte Karriere und beeinträchtigt die wirtschaftliche Stellung von Frauen während ihres Berufslebens erheblich.

Dr. Natasha Azzopardi-Muscat, Leiterin einer Abteilung bei WHO Europa, erklärte, dass die Mehrheit der Personen, die die Gesundheitssysteme Europas aufrechterhalten, Frauen sind, sie jedoch im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen eine geringere Bezahlung erhalten. Sie betonte, dass sich dieser Unterschied über die gesamte Karriere hinweg verstärkt.

Während die genauen Zahlen je nach Land variieren können, deutet der Gesamttrend auf eine systemische Unterbezahlung der weiblichen Arbeitskraft im Gesundheitswesen hin. Die WHO fordert Maßnahmen zur Beseitigung dieser Ungleichheit.

Originalquelle: news.cision.com