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Gesundheit

WHO hebt Gesundheitsrisiken bei Erdbeben hervor

Die Weltgesundheitsorganisation betont die Gesundheitsgefahren von Erdbeben und die Notwendigkeit widerstandsfähiger Infrastruktur, nach der jüngsten Katastrophe in Venezuela.

2. Juli 2026
WHO hebt Gesundheitsrisiken bei Erdbeben hervor
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Dr. Hans Kluge, WHO-Regionaldirektor für Europa, hob die kritischen Gesundheitsrisiken im Zusammenhang mit Erdbeben und die Notwendigkeit hervor, die Gesundheitsinfrastruktur zu stärken, um solchen Katastrophen standzuhalten. Bei einer Ansprache in Istanbul am 2. Juli 2026 verwies Kluge auf die jüngsten Erdbeben in Venezuela als ernüchternde Mahnung an die menschlichen Kosten, wenn Gesundheitseinrichtungen beeinträchtigt werden.

Kluge betonte, dass Erdbeben oft ohne Vorwarnung auftreten. Der Einsturz von Gebäuden als Folgeereignis ist häufiger die Ursache für Todesfälle als das seismische Ereignis selbst. Diese Realität unterstreicht die dringende Notwendigkeit, dass Strukturen, insbesondere Gesundheitseinrichtungen, auf Widerstandsfähigkeit ausgelegt sein müssen, um den Betrieb während Notfällen zu gewährleisten.

Die WHO plant, Länder wie die Türkei bei der Stärkung ihrer Gesundheitssysteme gegen Naturkatastrophen zu unterstützen. Ziel ist es, sicherzustellen, dass Rettungsdienste und Gesundheitsnetzwerke auch nach schweren seismischen Aktivitäten einsatzfähig bleiben und eine schnelle Hilfe für die Betroffenen ermöglichen.

Nach Besuchen in erdbebenbetroffenen Gebieten konnte Kluge den Zustand von Gesundheitsdiensten, sowohl beschädigten als auch unter schwierigen Bedingungen betriebenen, aus erster Hand beobachten. Die Organisation zielt darauf ab, die internationale Zusammenarbeit zu fördern und bewährte Praktiken zu verbreiten, um Leid zu mindern und die Kontinuität der Gesundheitsversorgung in katastrophengefährdeten Regionen zu gewährleisten.

Originalquelle: news.cision.com