WHO-Workshop identifizierte neue Risiken durch Chemikalien
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) veranstaltete vom 20. bis 21. Februar 2019 einen zweitägigen Workshop in Bilthoven, Niederlande. Ziel war die Identifizierung neuer Gesundheitsrisiken durch Chemikalien.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) veranstaltete vom 20. bis 21. Februar 2019 einen zweitägigen Workshop in Bilthoven, Niederlande. Die Veranstaltung brachte Experten aus Industrie- und Entwicklungsländern zusammen, um neue Gesundheitsrisiken durch Chemikalien zu identifizieren und Methoden zu diskutieren.
Der Workshop wurde vom RIVM, einem Teil des WHO-Netzwerks und WHO-Kollaborationszentrum, ausgerichtet. 48 Teilnehmer aus 32 Ländern nahmen teil, die meisten davon aus dem WHO Chemical Risk Assessment Network.
Im Mittelpunkt der Diskussionen stand ein Bericht über bestehende Methoden und Systeme, der auf einer Literaturrecherche und einer Umfrage unter 30 Institutionen durch Public Health England basierte. Präsentationen zeigten Beispiele aktueller Systeme und die Arbeit der beteiligten Organisationen.
Als Ergebnis wurde eine Arbeitsdefinition für neue Chemikalienrisiken erörtert und die Rolle des Netzwerks bei deren Identifizierung diskutiert. Zukünftige Aktivitäten wie Informationsaustausch und Schulungen wurden identifiziert und werden von einer Arbeitsgruppe weiterverfolgt.