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Gesundheit

WHO nennt 10 globale Gesundheitsgefahren für 2019

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat zehn wesentliche Bedrohungen für die globale Gesundheit für 2019 aufgeführt. Dazu gehören Luftverschmutzung, Klimawandel, Infektionskrankheiten und nichtübertragbare Krankheiten.

25. Juni 2026
WHO nennt 10 globale Gesundheitsgefahren für 2019

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat zehn kritische Gefahren identifiziert, die im Jahr 2019 internationale Aufmerksamkeit erfordern. Dazu zählen Luftverschmutzung und Klimawandel, die jährlich zu Millionen vorzeitigen Todesfällen beitragen.

Laut WHO atmet neun von zehn Menschen weltweit täglich verschmutzte Luft ein, wobei Luftverschmutzung das größte Umweltrisiko für die Gesundheit darstellt und sieben Millionen vorzeitige Todesfälle pro Jahr verursacht. Die Hauptursache für Luftverschmutzung, die Verbrennung fossiler Brennstoffe, verschärft auch den Klimawandel, der voraussichtlich zwischen 2030 und 2050 jährlich 250.000 zusätzliche Todesfälle durch Unterernährung, Malaria, Durchfall und Hitzestress verursachen wird.

Nichtübertragbare Krankheiten wie Diabetes, Krebs und Herzerkrankungen sind für über 70 % aller Todesfälle weltweit verantwortlich. Diese Krankheiten werden durch Risikofaktoren wie Tabakkonsum, körperliche Inaktivität, schädlichen Alkoholkonsum und ungesunde Ernährung gefördert. Die WHO arbeitet mit Regierungen zusammen, um die körperliche Untätigkeit bis 2030 um 15 % zu reduzieren.

Darüber hinaus warnt die WHO vor einer bevorstehenden Influenza-Pandemie, deren Zeitpunkt und Schweregrad unbekannt sind. Die Organisation überwacht kontinuierlich die Verbreitung von Influenzaviren und unterhält Partnerschaften, um einen wirksamen und gerechten Zugang zu Impfstoffen und Behandlungen zu gewährleisten, insbesondere in Entwicklungsländern.

Weitere aufgeführte Gefahren sind gesundheitliche Herausforderungen in fragilen und gefährdeten Regionen, das Wiederauftreten von durch Impfung vermeidbaren Krankheiten wie Masern und Diphtherie, die Zunahme von antimikrobiellen Resistenzen, psychische Gesundheitsprobleme, Ernährungs- und Wassersicherheit sowie humanitäre Krisen.

Originalquelle: who.int