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Gesundheit

WHO gibt vorläufige Empfehlungen für Moderna COVID-19-Impfstoff

Die strategische Beratungsgruppe von WHO-Experten für Impfungen hat vorläufige Empfehlungen für die Anwendung des Moderna COVID-19-Impfstoffs (mRNA-1273) für Personen ab 18 Jahren veröffentlicht. Priorisierung, Sicherheit und Wirksamkeit sind zentrale Punkte.

15. Oktober 2026
WHO gibt vorläufige Empfehlungen für Moderna COVID-19-Impfstoff

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat vorläufige Empfehlungen für die Anwendung des Moderna COVID-19-Impfstoffs (mRNA-1273) für Personen ab 18 Jahren herausgegeben. Die Richtlinien umfassen wichtige Aspekte wie die Impfpriorisierung, das Sicherheitsprofil, die Dosierung und die Wirksamkeit für verschiedene Bevölkerungsgruppen.

Laut der strategischen Beratungsgruppe von WHO-Experten für Impfungen (SAGE) wird empfohlen, medizinisches Personal und ältere Menschen vorrangig zu impfen, ähnlich wie bei anderen COVID-19-Impfstoffen. Mit zunehmender Verfügbarkeit von Impfstoffen sollten auch andere Gruppen priorisiert werden, die unverhältnismäßig stark von COVID-19 betroffen sind und gesundheitlichen Ungleichheiten ausgesetzt sind.

Personen mit Begleiterkrankungen, darunter chronische Lungenerkrankungen, Herzerkrankungen, schwere Fettleibigkeit, Diabetes, Lebererkrankungen und HIV-Infektionen, wird ebenfalls eine Impfung empfohlen, da diese Zustände das Risiko für schwere COVID-19-Verläufe erhöhen. Schwangeren Frauen wird die Impfung empfohlen, wenn der Nutzen die potenziellen Risiken überwiegt. Das Stillen muss wegen der Impfung nicht unterbrochen werden.

Der Moderna-Impfstoff wird für Personen unter 18 Jahren sowie für Personen mit einer Vorgeschichte von schweren allergischen Reaktionen auf Bestandteile des Impfstoffs nicht empfohlen. SAGE empfiehlt ein Dosis-Schema von 100 µg, verabreicht im Abstand von 28 Tagen, mit der Möglichkeit einer Verlängerung auf 42 Tage. Der Impfstoff hat eine Wirksamkeit von etwa 94,1 % gegen COVID-19 gezeigt, wobei der Schutz 14 Tage nach der ersten Dosis beginnt.

Der Moderna-Impfstoff erhielt am 30. April die Notfallzulassung (EUL) von der WHO, nachdem seine Qualität, Sicherheit und Wirksamkeit gründlich geprüft wurden. Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) hat die Anwendung auch in der Europäischen Union zugelassen. Die langfristige Sicherheit wird durch klinische Studien und die Post-Marketing-Überwachung kontinuierlich überwacht.

Originalquelle: who.int