WHO startet Herausforderung zu Gesundheitsvorteilen von Klimaschutzmaßnahmen
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die „Climate and Health Co-benefits Challenge“ ins Leben gerufen. Die Initiative ruft zur Einreichung von Nachweisen für Klimaschutzmaßnahmen auf, die messbare Gesundheitsvorteile bringen.
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Genf/Seoul/Manila – Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und ihr Zentrum für Umwelt und Gesundheit im Westpazifik haben ein neues Programm namens „Climate and Health Co-benefits Challenge“ gestartet. Dieses Projekt zielt darauf ab, konkrete Beispiele für Klimaschutzmaßnahmen zu identifizieren und zu präsentieren, die messbare gesundheitliche Vorteile mit sich bringen.
Die Herausforderung, unterstützt von der Rockefeller Foundation und der Pathfinder Initiative, fordert Regierungen, Forscher und Organisationen auf, Nachweise für Klimaschutzmaßnahmen vorzulegen, die die menschliche Gesundheit und das Wohlbefinden bereits verbessert haben. Ziel ist es zu zeigen, dass klimabezogene Investitionen auch ein wirksames Mittel zur Gesundheitsförderung sein können.
„Klimaschutzmaßnahmen sind eine der wirkungsvollsten Investitionen, die wir in die menschliche Gesundheit tätigen können“, erklärte Sandro Demaio, Direktor des WHO-Zentrums für Umwelt und Gesundheit im Westpazifik. „Diese Herausforderung wird dies durch reale Beweise belegen.“
Ausgewählte Fallstudien werden vor den Klimagesprächen der COP31 auf den Fidschi-Inseln im Oktober vorgestellt und dienen als Grundlage für die Gestaltung von Klima- und Gesundheitsrichtlinien sowie für Investitionsentscheidungen weltweit. Die Einreichungsfrist läuft vom 18. Mai bis zum 31. August 2026.