WHO startet Webinar-Reihe zur praktischen Umsetzung der globalen Forschungsagenda
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat am 17. Dezember 2025 eine neue Webinar-Reihe gestartet, die sich auf die praktische Anwendung der globalen Forschungsagenda konzentriert.

Genf. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat am 17. Dezember 2025 eine Webinar-Reihe ins Leben gerufen, die darauf abzielt, ihre globale Forschungsagenda in praktische Maßnahmen in den Bereichen Wissensübertragung und evidenzbasierte Politikgestaltung zu übersetzen.
Die Eröffnungssitzung brachte 120 Teilnehmer aus 38 Ländern zusammen, darunter Forscher, politische Entscheidungsträger und Geldgeber. Die Veranstaltung untersuchte, wie die Forschungsagenda dazu beitragen kann, Prioritäten abzugleichen, Kapazitäten zu stärken und die Nutzung von Evidenz in Entscheidungsprozessen zu verbessern.
Bastien Kolt von der WHO präsentierte die 19 Forschungsbereiche der Agenda, die Interventionen, Hindernisse, Erleichterungen sowie Methoden umfassen. Annette Boaz betonte die Bedeutung der Stärkung der Forschung zur Wissensübertragung, um sicherzustellen, dass Evidenz systematisch zur Information von Politiken und Programmen verwendet wird.
Die Diskussionsrunde mit Fréjus Thoto, Zhaleh Abdi und Ben Miyamoto legte konkrete Beispiele dar, wie die globale Forschungsagenda institutionelle Strategien, nationale Prioritätensetzung und Finanzierungsansätze beeinflusst. Tarang Sharma stellte Verbreitungsprodukte vor, darunter einen bevorstehenden Projektbericht und Infografiken zur Unterstützung von Ländern und Organisationen.
Zukünftige Webinare werden auf Rückmeldungen der Teilnehmer basieren, um sicherzustellen, dass die Reihe den Bedürfnissen der Länder entspricht. Die Initiative zielt darauf ab, von der Entwicklung der Agenda zur aktiven Umsetzung überzugehen und Länder und Partner bei der Verbesserung der Evidenznutzung zu unterstützen und Doppelarbeit in der Forschung zu vermeiden.