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Gesundheit

WHO gibt Update zur Omicron-Variante

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat ein Update zur SARS-CoV-2-Variante Omicron (B.1.1529) herausgegeben. Die neue Variante wird weiterhin hinsichtlich ihrer Übertragbarkeit, Schweregrade und Impfstoffwirksamkeit untersucht.

10. Juni 2026
WHO gibt Update zur Omicron-Variante

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat ein Update zur Coronavirus-Variante Omicron (B.1.1529) veröffentlicht, die am 26. November 2021 zur "besorgniserregenden Variante" (Variant of Concern) erklärt wurde. Die Entscheidung, basierend auf Empfehlungen der Technischen Beratungsgruppe der WHO für Virusevolution (TAG-VE), stützt sich auf Hinweise, dass Omicron mehrere Mutationen aufweist, die sein Verhalten beeinflussen könnten, wie etwa seine Verbreitungsfähigkeit oder den Schweregrad der dadurch verursachten Krankheit.

Forscher in Südafrika und weltweit führen Studien durch, um Omicron besser zu verstehen. Es ist noch unklar, ob Omicron übertragbarer ist als andere Varianten, einschließlich Delta. Obwohl die Zahl der gemeldeten Fälle in betroffenen Regionen Südafrikas zugenommen hat, laufen epidemiologische Studien, um festzustellen, ob dies auf Omicron oder andere Faktoren zurückzuführen ist. Ebenso ist noch nicht klar, ob Omicron zu schwereren Krankheitsverläufen führt. Vorläufige Daten deuten auf steigende Krankenhauseinweisungen in Südafrika hin, dies könnte jedoch auf eine allgemeine Zunahme von Infektionen zurückzuführen sein und nicht auf eine spezifische Auswirkung von Omicron.

Erste Hinweise deuten auf ein erhöhtes Risiko für Reinfektionen mit Omicron im Vergleich zu anderen Varianten hin, die Informationen sind jedoch begrenzt. Die WHO arbeitet mit technischen Partnern zusammen, um die potenziellen Auswirkungen dieser Variante auf Gegenmaßnahmen, einschließlich Impfstoffen, zu bewerten. Aktuelle Impfstoffe bleiben jedoch entscheidend für die Reduzierung von schweren Erkrankungen und Todesfällen, auch gegen die dominante Delta-Variante. Weit verbreitete PCR-Tests erkennen weiterhin Infektionen, auch solche, die durch Omicron verursacht werden. Behandlungen wie Kortikosteroide werden weiterhin auf ihre Wirksamkeit bei der Behandlung schwerer Fälle untersucht.

Die WHO koordiniert umfangreiche globale Forschungsanstrengungen, um Omicron schnell zu bewerten, einschließlich seiner Übertragbarkeit, des Schweregrads der Krankheit, der Leistung von Impfstoffen und Diagnostika sowie der Wirksamkeit von Behandlungen. Die Organisation fordert die Länder auf, die Überwachung und Sequenzierung zu verstärken, Genomsequenzen zu teilen, Fälle zu melden und Felduntersuchungen durchzuführen, um etwaige Unterschiede in Übertragung oder Krankheitsmerkmalen zu verstehen. Ländern wird auch geraten, weiterhin wirksame Maßnahmen der öffentlichen Gesundheit zur Eindämmung der COVID-19-Verbreitung umzusetzen und die Bereitschaft für steigende Fallzahlen zu stärken.

Originalquelle: who.int