WHO-Bericht beleuchtet Fortschritte und Lücken in der globalen Jugengesundheit
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat ihren zweiten Bericht zur Gesundheit und zum Wohlbefinden von Jugendlichen veröffentlicht, der globale Fortschritte und unausgewogene Entwicklungen hervorhebt.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat einen umfassenden Bericht veröffentlicht, der die globalen Fortschritte und verbleibenden Herausforderungen im Bereich der Jugendgesundheit und des Wohlbefindens bewertet. Der Bericht stellt fest, dass die Sterblichkeitsraten bei Jugendlichen weltweit in den letzten zwei Jahrzehnten zwar gesunken sind, die Fortschritte jedoch in verschiedenen Regionen und Bevölkerungsgruppen uneinheitlich waren.
Weltweit stellen 1,3 Milliarden Menschen oder 16 % der Weltbevölkerung Jugendliche im Alter von 10 bis 19 Jahren dar. Die weltweite Sterblichkeit ist gesunken, insbesondere bei älteren weiblichen Jugendlichen (15–19 Jahre), aber die Fortschritte waren regional unterschiedlich.
In Indonesien sind etwa 46 Millionen Menschen oder 17 % der Bevölkerung Jugendliche. Zu den häufigsten Todesursachen bei Jugendlichen gehören Verkehrsunfälle, Tuberkulose (TB), zwischenmenschliche Gewalt, Ertrinken und Durchfallerkrankungen. Bezüglich der DALYs (Disability-Adjusted Life Years) sind häufige Probleme Verkehrsunfälle, Hautkrankheiten, Verhaltensstörungen im Kindesalter, TB und Angststörungen.
Besorgniserregend ist der deutliche Anstieg des Zigarettenkonsums bei Schülern im Alter von 13–17 Jahren zwischen 2015 und 2023. Auch die Nutzung von E-Zigaretten hat zugenommen. Darüber hinaus sind Suizidgedanken angestiegen, was die dringende Notwendigkeit unterstreicht, den Zugang zu psychischer Gesundheitsversorgung und psychosozialer Unterstützung für Jugendliche zu verbessern.
Die WHO arbeitet auf verschiedenen Ebenen daran, die Gesundheitsergebnisse von Jugendlichen zu verbessern. In Indonesien werden diese Bemühungen im Rahmen der Länderkooperationsstrategie für 2023–2027 in umfassendere Gesundheitsprogramme integriert. Der Bericht beschreibt die Arbeit der WHO für eine bessere und gesündere Zukunft für die Jugendlichen der Welt.