WHO-Bericht: Kasachstan macht Fortschritte bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs
Ein Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hebt Kasachstans Erfolge bei der Bekämpfung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs hervor. Das Land hat ein wichtiges globales Ziel zur Reduzierung nichtübertragbarer Krankheiten erreicht.

Kasachstan hat das Ziel der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für 2025 zur Reduzierung der vorzeitigen Sterblichkeit durch nichtübertragbare Krankheiten (NCDs) um 25 % erreicht. Das Land ist das erste in Zentralasien, das diesen Meilenstein erreicht hat, so ein neuer Bericht von WHO/Europa.
Der Bericht mit dem Titel „Vermeidbare Sterblichkeit, Risikofaktoren und Strategien zur Bekämpfung nichtübertragbarer Krankheiten – Daten für Wirkung nutzen“ beschreibt die Strategien, die Kasachstan zur Stärkung seines Gesundheitssystems eingesetzt hat, insbesondere bei der Bekämpfung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs. Der Fokus des Landes auf Prävention, Früherkennung, verbesserte Behandlung und höhere Überlebensraten dient als Modell für die Region.
Kasachstan hat 50 % der von der WHO empfohlenen NCD-Politiken umgesetzt und weitere 36 % teilweise. Das Land hat stark in spezialisierte Herz- und Schlaganfallzentren investiert und die Anzahl der Herzkatheterlabore landesweit zwischen 2017 und 2024 von 31 auf 49 erhöht. 83 Schlaganfall-Notfallzentren haben ebenfalls zur Reduzierung der Sterblichkeit und Behinderung beigetragen. Darüber hinaus hat Kasachstan Fortschritte bei Herz- und Lungentransplantationen erzielt und im September 2024 eine nationale HPV-Impfkampagne gestartet, bei der bis Januar 2025 über 116.000 Mädchen geimpft wurden.
Screening-Programme für acht Krankheiten, darunter Brust- und Darmkrebs, erreichten 2024 eine Abdeckung von 70 %. Der Bericht stellt ferner fest, dass die Lebenserwartung in Kasachstan im Jahr 2023 auf 75,09 Jahre gestiegen ist und die Sterblichkeitsraten gesunken sind. Diese Bemühungen zeigen einen umfassenden Ansatz für die öffentliche Gesundheit.