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Gesundheit

WHO aktualisiert COVID-19-Impfempfehlungen

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat neue Leitlinien für COVID-19-Impfstoffe herausgegeben, die eine hohe Immunität in der Bevölkerung durch Impfungen und frühere Infektionen berücksichtigen.

9. Juni 2026
WHO aktualisiert COVID-19-Impfempfehlungen

Genf – Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat im November 2023 aktualisierte Empfehlungen für COVID-19-Impfungen veröffentlicht, die auf den Leitlinien ihrer Strategischen Expertengruppe für Immunisierung (SAGE) basieren. Diese Aktualisierungen berücksichtigen das durch Impfungen und frühere Infektionen erreichte hohe Immunitätsniveau in der Bevölkerung.

Die überarbeiteten Leitlinien empfehlen eine Einzeldosis für Personen, die bisher noch nicht gegen COVID-19 geimpft wurden, mit besonderem Schwerpunkt auf Hochrisikogruppen. Dazu gehören ältere Menschen, Personen mit chronischen Erkrankungen, immungeschwächte Personen und medizinisches Fachpersonal mit direktem Patientenkontakt.

Für schwangere Frauen wird während jeder Schwangerschaft eine Dosis empfohlen. Auffrischungsimpfungen werden alle sechs bis zwölf Monate für ältere Erwachsene, Erwachsene mit Begleiterkrankungen, immungeschwächte Personen und medizinisches Fachpersonal nach ihrer letzten Dosis empfohlen.

Regelmäßige Auffrischungsimpfungen werden für gesunde Kinder, Jugendliche und Erwachsene nicht empfohlen. Die WHO bestätigt, dass alle Impfstoffe auf ihrer Liste für den Notfallgebrauch Schutz vor schwerer Erkrankung und Tod bieten. Zu den verfügbaren Impfstofftypen gehören inaktivierte Viren, proteinbasierte Vakzine, Vektorimpfstoffe sowie RNA/DNA-Impfstoffe.

Personen mit Kontraindikationen, wie z. B. einer Vorgeschichte von schweren allergischen Reaktionen oder Fieber am Impftag, sollten nicht geimpft werden. Personen, die blutverdünnende Medikamente einnehmen, können geimpft werden, sollten jedoch das impfende medizinische Fachpersonal über ihre Medikation informieren. Es ist ratsam, dass sich alle Personen für eine individuelle Beratung zu ihrer spezifischen Gesundheitssituation und ihren Impfbedarf an einen Gesundheitsexperten wenden.

Originalquelle: who.int