WHO begrüßt Bekenntnis von Weltführern zur Pandemieprävention
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) begrüßte die Zusage von Weltführern, die internationale Zusammenarbeit, Steuerung und Investitionen zur Verhütung künftiger Pandemien zu verstärken.

Weltführer haben auf der UN-Generalversammlung eine historische Verpflichtung zur Stärkung der internationalen Zusammenarbeit, Koordination, Steuerung und Investitionen zur Verhütung künftiger Pandemien abgegeben.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) begrüßte die Einigung der Staats- und Regierungschefs, die darauf abzielt, die Wiederholung der verheerenden gesundheitlichen und sozioökonomischen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie zu verhindern. Die Zusage beinhaltet eine verstärkte politische Unterstützung für die WHO und ihre Arbeit.
Die von UN-Generalsekretär Dennis Francis geleitete Erklärung unterstreicht die zentrale Rolle der WHO als "leitende und koordinierende Behörde für die internationale Gesundheit". Sie betont auch die Notwendigkeit einer nachhaltigen Finanzierung, um der WHO ausreichende und planbare Ressourcen für die Erfüllung ihrer Kernaufgaben zu gewährleisten.
WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus erklärte, dass die Verpflichtung der Weltführer die notwendige politische Richtung und Unterstützung zum Schutz der öffentlichen Gesundheit biete. Er betonte die Bedeutung von Investitionen in lokale Kapazitäten, die Gewährleistung von Gleichheit und die Unterstützung einer globalen Architektur für die Reaktion auf Gesundheitsnotfälle.
Die politische Erklärung ergänzt laufende Initiativen wie den Pandemiefonds und das WHO Hub for Pandemic and Epidemic Intelligence. Sie fordert außerdem den Abschluss von Verhandlungen über ein Pandemieabkommen und Änderungen der Internationalen Gesundheitsvorschriften bis Mai 2024, mit dem Ziel, einen gerechten Zugang zu medizinischen Gegenmaßnahmen, einschließlich Impfstoffen, Diagnostika und Therapeutika, zu gewährleisten.