Wisconsin verzeichnet ersten Masern-Todesfall bei einem Säugling seit 1990
Ein Säugling ist in Wisconsin an Masern gestorben. Es ist der erste Todesfall in dem US-Bundesstaat seit mehr als 30 Jahren.

Die Gesundheitsbehörden von Wisconsin meldeten am Donnerstag den Tod eines Säuglings infolge einer Maserninfektion. Dies markiert das erste derartige Ereignis in dem Bundesstaat seit 1990. Der aktuelle Masernausbruch hat in Wisconsin in diesem Jahr bereits über 430 Fälle in 13 Landkreisen verursacht.
Gesundheitsministerin Kirsten Johnson bezeichnete den Vorfall als eine dringende Erinnerung an die Risiken durch impfpräventable Krankheiten. Die Behörden fordern die Bevölkerung dazu auf, den eigenen Impfstatus zu überprüfen, um die weitere Ausbreitung einzudämmen.
Der Vorfall reiht sich in eine nationale Häufung ein, nachdem in dieser Woche bereits Todesfälle in New York und Pennsylvania gemeldet wurden. In Pennsylvania sind im laufenden Jahr bereits 1 467 Masernfälle dokumentiert worden, was die landesweite Dynamik der Infektionswelle unterstreicht.