Withings verlangt jetzt 100 Dollar pro Jahr für Datensynchronisierung mit anderen Apps
Der Hersteller von Fitnessgeräten, Withings, führt eine Abonnementgebühr ein, die neue Nutzer für die Synchronisierung von Gesundheitsdaten mit Drittanbieter-Apps bezahlen müssen.

Withings, bekannt für seine Fitness-Smartwatches und Smart Scales, hat einen neuen Abonnementdienst eingeführt, der neue Nutzer dazu verpflichtet, für die Synchronisierung ihrer Gesundheitsdaten mit Drittanbieter-Anwendungen wie Apple Health und Google Health zu bezahlen.
Ab dem 13. Oktober 2026 benötigen neue Withings-Konten ein Withings Plus-Abonnement, um die Funktion "automatische Synchronisierung mit Drittanbieter-Apps" nutzen zu können. Das Abonnement kostet 9,95 US-Dollar pro Monat oder 99,50 US-Dollar pro Jahr. Das Unternehmen bietet neuen Nutzern eine einmonatige kostenlose Testversion an, die die Datensynchronisierungsfunktion beinhaltet.
Diese Änderung betrifft hauptsächlich Neukunden, die Daten von ihren Withings-Geräten mit anderen Gesundheits- und Fitnessanwendungen integrieren möchten. Zuvor war diese Funktion kostenlos verfügbar.
Die Einführung des Abonnements erfolgt zu einer Zeit, in der viele Technologieunternehmen nach neuen Einnahmequellen neben dem Hardwareverkauf suchen. Das Abonnementmodell kann dem Unternehmen einen stabileren Cashflow bieten, könnte aber auch auf Kritik von Nutzern stoßen, die kostenlose Dienste gewohnt sind.