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Einzelhandel

Wonder strebt 9-Milliarden-Dollar-Bewertung vor Börsengang an

Das Lieferdienstunternehmen Wonder sammelt Hunderte Millionen Dollar in einer Finanzierungsrunde mit einer Bewertung von 9 Milliarden Dollar. Es bietet Investoren ein Sicherheitsnetz vor einem erwarteten Börsengang.

9. Juli 2026
Wonder strebt 9-Milliarden-Dollar-Bewertung vor Börsengang an

Wonder, das Unternehmen hinter Lieferdiensten wie GrubHub und Blue Apron, sammelt Berichten zufolge Hunderte Millionen Dollar in einer neuen Finanzierungsrunde, die das Unternehmen mit 9 Milliarden Dollar bewertet. Diese Runde wird voraussichtlich die letzte private Finanzierung von Wonder vor einem möglichen Börsengang (IPO) sein.

Gründer und CEO Marc Lore wirbt aktiv um Investoren für diese Runde, zu der auch eine beträchtliche persönliche Investition von Lore selbst gehören soll. Laut Berichten hat Wonder zugestimmt, Investoren in dieser Runde zusätzliche Aktien zu gewähren, falls der Aktienkurs beim Börsengang unter das 1,5-fache des in dieser Finanzierungsrunde gezahlten Preises fällt. Diese Klausel, bekannt als IPO-Ratchet, soll Spätinvestoren schützen.

Der IPO-Ratchet-Mechanismus zielt darauf ab, institutionelle Käufer vor einer Verwässerung zu schützen, falls die Aktienkurse bei der Börsennotierung unter den Bewertungen früherer privater Finanzierungsrunden liegen. Lore hat 200 Millionen Dollar eigenes Kapital zugesagt, und interne Mitteilungen deuten darauf hin, dass ein Börsengang bereits im nächsten Jahr stattfinden könnte.

Finanzexperten äußern jedoch Bedenken. Jay Ritter, Direktor der IPO Initiative an der University of Florida, erklärte, dass der IPO-Ratchet den Investoren einen erheblichen Abwärtsschutz bietet. Er schätzt, dass die angegebene Bewertung von 9 Milliarden Dollar tatsächlich weniger als 6 Milliarden Dollar wert sein könnte, und merkte an, dass "Überbewertungen bei Unicorns wie Wonder üblich sind."

Originalquelle: inc.com