Mitarbeiter steuern KI-Bots ohne Managergehalt
KI verändert Aufgaben von Angestellten, erhöht die Bot-Verwaltung und reduziert professionelle Arbeit. Viele erhalten dafür keine Gehaltserhöhung oder Beförderung.

Künstliche Intelligenz (KI) verändert den Arbeitsalltag vieler Angestellter, ohne dass dies zwangsläufig zu Gehaltserhöhungen oder Beförderungen führt. Berichten zufolge verbringen immer mehr Arbeitnehmer ihre Zeit mit der Verwaltung von KI-Bots, die Aufgaben übernehmen, für die ursprünglich Menschen eingestellt wurden.
Die Mitarbeiter sind Berichten zufolge dafür verantwortlich, KI-Agenten anzuweisen, deren Ergebnisse zu überprüfen, Änderungen anzufordern und bei Fehlern einzugreifen. Diese managementähnliche Funktion ist Teil des Arbeitsumfangs geworden, ohne dass eine zusätzliche Vergütung oder eine formelle Beförderung erfolgt.
Kernaufgaben wie Programmieren, Schreiben oder Design, für die die Mitarbeiter ursprünglich eingestellt wurden, werden zunehmend an KI delegiert. Dies führt dazu, dass die Angestellten weniger Zeit für ihre eigentliche fachliche Expertise aufwenden und mehr Zeit für die Überwachung und Steuerung von KI-Systemen benötigen.
Diese Entwicklung wirft Fragen hinsichtlich der Weiterentwicklung von Stellenbeschreibungen auf und wie Unternehmen Mitarbeiter anerkennen und entlohnen werden, die diese neuen, KI-bezogenen Aufgaben übernehmen. Derzeitige Trends deuten darauf hin, dass diese zusätzlichen Verantwortlichkeiten nicht automatisch zu einer besseren Bezahlung führen.