📣 Senden Sie uns Ihre Pressemitteilung
Seite aktualisiert sich alle 15 Minuten
Technologie

Arbeitnehmer wünschen sich kreative KI-Werkzeuge, nutzen sie aber kaum

Obwohl 90 % der Arbeitnehmer kreative KI-Werkzeuge nutzen möchten, setzen nur 9 % sie tatsächlich in ihrem Arbeitsalltag ein, wie eine Adobe-Umfrage ergab.

22. Juli 2026
Arbeitnehmer wünschen sich kreative KI-Werkzeuge, nutzen sie aber kaum

Eine neue Adobe-Umfrage zeigt eine deutliche Diskrepanz zwischen dem Interesse der Arbeitnehmer an kreativen KI-Werkzeugen und deren tatsächlicher Nutzung am Arbeitsplatz.

Die Umfrage unter mehr als 1.000 Vollzeitbeschäftigten in den USA ergab, dass 90 % der Befragten kreative KI für Aufgaben wie Bilderzeugung und Brainstorming nutzen möchten. Jedoch berichten nur 9 %, diese Werkzeuge aktiv in ihren Arbeitsablauf zu integrieren. Aktuell setzen die meisten Arbeitnehmer KI eher für technische Aufgaben wie Dokumentenzusammenfassungen und Datenanalysen ein.

Trotz der geringen Nutzung kreativer KI sind die meisten Arbeitnehmer optimistisch hinsichtlich ihres Potenzials. 72 % glauben, dass KI ihre Kreativität steigern könnte, und von denen, die bereits kreative KI-Tools verwenden, geben 73 % an, dass sie dadurch komplexe Ideen besser vermitteln können. Arbeitnehmer schätzen, dass sie durchschnittlich 7,5 Stunden pro Woche für Aufgaben aufwenden, die von kreativer KI profitieren könnten, doch nur ein Drittel möchte sie für die Bild- und Videoproduktion nutzen, tut dies aber nicht.

Mehrere Faktoren tragen zu dieser Lücke bei. Fast die Hälfte (47 %) der Arbeitnehmer ist unsicher, wie sich kreative KI auf ihre spezifischen Aufgaben anwenden lässt. Weitere Hindernisse sind mangelnde Schulungen oder Ressourcen, unklare Unternehmensrichtlinien (29 %), Schwierigkeiten bei der Integration von KI in Arbeitsabläufe (27 %) und die Kosten der Werkzeuge (26 %). Die Akzeptanz variiert auch je nach Branche, wobei Technologiebereiche eine höhere Nutzung aufweisen als das Bildungswesen.

Um diese Lücke zu schließen, schlägt Adobe vor, klare Anwendungsbeispiele für KI, bessere Integration, unternehmensgestützte Schulungen und Zusicherungen bezüglich des Datenschutzes zu bieten. Unternehmen müssen potenzielle Kreativitätsgewinne gegen das Risiko der übermäßigen Abhängigkeit abwägen und sicherstellen, dass menschliches kritisches Denken im Mittelpunkt der Innovation bleibt.

Originalquelle: fastcompany.com