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Arbeitsplatzhygiene lässt nach Pandemie nach

Eine neue Umfrage zeigt, dass die Hygienepraktiken am Arbeitsplatz seit der Covid-19-Pandemie nachlassen. Fast ein Drittel der Arbeitnehmer gibt unhygienische Gewohnheiten zu, wie die Nutzung von Handys auf Toiletten und die Vernachlässigung gemeinsamer Geräte.

14. Juli 2026
Arbeitsplatzhygiene lässt nach Pandemie nach

Die Hygienestandards am Arbeitsplatz scheinen nachzulassen, da die Mitarbeiter zu Verhaltensweisen vor der Pandemie zurückkehren, so eine aktuelle Umfrage der Versicherungs- und Preisvergleichsplattform iSelect. Die Studie, für die rund 1.000 australische Arbeitnehmer befragt wurden, deckt besorgniserregende Trends in gemeinsamen Büroumgebungen auf.

Wichtige Ergebnisse zeigen, dass fast ein Drittel der Befragten zugibt, ihr Mobiltelefon auf der Bü-Toilette zu benutzen, eine Gewohnheit, die mit der Übertragung von Keimen verbunden ist. Verschärft wird dieses Problem dadurch, dass fast die Hälfte der Befragten angibt, gemeinsame Geräte nach der Benutzung nicht abzuwischen, was auf eine weit verbreitete Vernachlässigung der grundlegenden Sauberkeit hindeutet.

Die Umfrage zeigt auch eine Zunahme von Arbeitnehmern, die krank zur Arbeit kommen. Fast ein Viertel der Befragten berichtete, während ansteckender Krankheiten wie Erkältungen oder Grippe zu arbeiten, wobei Männer eine etwas höhere Neigung zu diesem Verhalten zeigten als Frauen. Darüber hinaus bedecken etwa 20 Prozent der Arbeitnehmer beim Husten oder Niesen am Arbeitsplatz nicht ihren Mund.

Auch die grundlegende Händehygiene wird Berichten zufolge vernachlässigt. Die Forschung zeigt, dass fast 18 Prozent der Arbeitnehmer nach dem Besuch der Bü-Toilette ihre Hände nicht waschen. Diese Ergebnisse deuten auf eine breitere gesellschaftliche Rückkehr bei der Einhaltung der während der Pandemie erlernten Hygieneprotokolle hin.

Originalquelle: inc.com